Kapitol-Randaliererin wollte Notebook von Pelosi an Russen verkaufen
Nach den Ausschreitungen zahlreicher Anhänger Donald Trumps ermittelt die US-Bundespolizei FBI jetzt gegen eine Frau, die einen hierbei erbeuteten Rechner an den russischen Geheimdienst verkaufen wollte.
Auf die Frau wurde man aufmerksam, nachdem sich ihr ehemaliger Partner bei den Behörden gemeldet hatte. Dieser gab zu Protokoll, dass ihm seine Ex von ihrer Teilnahme am Eindringen ins Kapitol berichtet hätte. Dort sei es ihr gelungen, das Notebook von Nancy Pelosi, der Sprecherin des Abgeordnetenhauses, zu stehlen. Daraufhin wollte die 22-Jährige das Gerät wohl an den russischen Geheimdienst verkaufen, wie der US-Nachrichtensender NBC News berichtet.
Auf Grundlage des bisherigen Ermittlungsstandes wurde bereits Anklage gegen die Frau erhoben. Diese soll sich in ihrem Heimatstaat Pennsylvania auch schon der Polizei gestellt haben, nachdem die Fahndung nach ihr bekannt wurde. Ob sie sich gegenüber den Behörden dort bereits zu den Vorwürfen geäußert hat, ist derzeit noch unklar.
Das FBI versucht derzeit wohl mehr Licht in die Angelegenheit und vor allem in den Verbleib des Rechners zu bringen. Drew Hammill, der Stabschef der Parlamentssprecherin bestätigte den Verlust des Gerätes inzwischen auch. Nach seinen Ausführungen sei das Gerät während der Vorfälle am 6. Januar aus einem Konferenzraum im Kapitol gestohlen worden. Allerdings dürfte sich dessen Wert für ausländische Dienste in Grenzen halten, da es sich um ein Notebook handelte, das lediglich für Präsentationen genutzt wurde.
Auf Grundlage des bisherigen Ermittlungsstandes wurde bereits Anklage gegen die Frau erhoben. Diese soll sich in ihrem Heimatstaat Pennsylvania auch schon der Polizei gestellt haben, nachdem die Fahndung nach ihr bekannt wurde. Ob sie sich gegenüber den Behörden dort bereits zu den Vorwürfen geäußert hat, ist derzeit noch unklar.
Kontakt schlug wohl fehl
Laut den bisher öffentlich gewordenen Gerichtsunterlagen soll der genannte Zeuge berichtet haben, dass seine Ex den fraglichen Rechner an einen Bekannten in Russland schicken wollte. Dieser sollte das Gerät dann an den dortigen Geheimdienst verkaufen. Allerdings habe es wohl nicht geklappt das Notebook abzuschicken, so dass die Beschuldigte noch immer im Besitz des Gerätes sein müsste.Das FBI versucht derzeit wohl mehr Licht in die Angelegenheit und vor allem in den Verbleib des Rechners zu bringen. Drew Hammill, der Stabschef der Parlamentssprecherin bestätigte den Verlust des Gerätes inzwischen auch. Nach seinen Ausführungen sei das Gerät während der Vorfälle am 6. Januar aus einem Konferenzraum im Kapitol gestohlen worden. Allerdings dürfte sich dessen Wert für ausländische Dienste in Grenzen halten, da es sich um ein Notebook handelte, das lediglich für Präsentationen genutzt wurde.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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