Kapitol-Stürmer wollte Amazon-Datenzentrum sprengen - Prozess läuft
Technologie-Unternehmen müssen wohl damit rechnen, von reaktionären Kräften nicht nur angefeindet, sondern auch physisch attackiert zu werden. So gehörte ein Datenzentrum Amazons zum Anschlagsziel eines Anhängers des Ex-US-Präsidenten Donald Trump.
Der 28-Jährige war im April festgenommen worden, nachdem er versucht hatte, C-4-Sprengstoff und Zünder von einem vermeintlichen Schwarzmarkt-Händler zu kaufen. Der Anbieter war allerdings ein Lockvogel der Bundespolizei FBI, berichtet die New York Times. Auf den Mann waren die Ermittler aufmerksam geworden, weil dieser laut Abhörprotokollen Ende März davon sprach, mit einem Anschlag die schweigende Mehrheit der US-Amerikaner zu einem Aufstand gegen die vermeintliche Diktatur einer Oligarchie bewegen zu können.
In dem abgehörten Gespräch hatte der Mann auch damit geprahlt, dass er am 6. Januar dabei war, als zahlreiche Trump-Anhänger den Sitz des US-Parlamentes stürmten. Er sei hier zwar nicht im Gebäude selbst gewesen, habe bei seinem Besuch in der Hauptstadt aber auch ein Gewehr dabeigehabt, das aber im Auto verblieben sei. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurde eine Waffe des Typs AR-15 mit abgesägtem Lauf, eine Pistole mit einer Lackierung, die an ein Spielzeug erinnerte, sowie verschiedene andere Utensilien gefunden.
Die erste Spur in Richtung des Mannes nahmen die Ermittler aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung auf. Hier hatte jemand Postings eines Nutzers auf der nationalistischen Plattform MyMilitia.com an das FBI weitergereicht, die später mit dem Angeklagten verknüpft werden konnten. Der Mann dürfte dem entsprechen, was was von den Behörden länger als Einzeltäter eingestuft wurde, von dem aber längst klar ist, dass es sich um ein strukturelles Problem handelt. Insbesondere aus der rechten Szene kommen immer wieder vor allem Männer hervor, die sich im Internet radikalisieren und weitgehend losgelöst von den bekannten Strukturen und unvorhersehbar zuschlagen.
In dem abgehörten Gespräch hatte der Mann auch damit geprahlt, dass er am 6. Januar dabei war, als zahlreiche Trump-Anhänger den Sitz des US-Parlamentes stürmten. Er sei hier zwar nicht im Gebäude selbst gewesen, habe bei seinem Besuch in der Hauptstadt aber auch ein Gewehr dabeigehabt, das aber im Auto verblieben sei. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurde eine Waffe des Typs AR-15 mit abgesägtem Lauf, eine Pistole mit einer Lackierung, die an ein Spielzeug erinnerte, sowie verschiedene andere Utensilien gefunden.
Radikalisierte Einzeltäter
Aus Notizen, die ebenfalls sichergestellt wurden, war auch zu ersehen, dass der Mann einen Anschlag auf das in Ashburn, Virginia, angesiedelte Datenzentrum Amazons plante. Seitens der Sicherheitsbehörden wurde dies auch als realistische Option eingestuft. Bei der nun durchgeführten Gerichtsverhandlung bekannte sich der Beschuldigte der Vorbereitung eines Sprengstoff-Angriffs auf ein Gebäude auch schuldig.Die erste Spur in Richtung des Mannes nahmen die Ermittler aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung auf. Hier hatte jemand Postings eines Nutzers auf der nationalistischen Plattform MyMilitia.com an das FBI weitergereicht, die später mit dem Angeklagten verknüpft werden konnten. Der Mann dürfte dem entsprechen, was was von den Behörden länger als Einzeltäter eingestuft wurde, von dem aber längst klar ist, dass es sich um ein strukturelles Problem handelt. Insbesondere aus der rechten Szene kommen immer wieder vor allem Männer hervor, die sich im Internet radikalisieren und weitgehend losgelöst von den bekannten Strukturen und unvorhersehbar zuschlagen.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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