Microsoft wollte Nintendo übernehmen:
"Die haben sich kaputtgelacht"
Die Xbox ist seit knapp 20 Jahren ein Fixpunkt im Konsolengeschäft, Microsoft ist neben Sony und Nintendo eine wichtige Säule im Gaming. Vor dem Start des Geräts 2001 in den USA war der Redmonder Konzern eine kleine Nummer bei Spielen. Das wollte Microsoft ändern.
Die Xbox Series X/S ist die mittlerweile vierte Generation einer Microsoft-Konsole, die Anfänge des Geräts waren nicht ohne Probleme. Aus Anlass des Starts der neuen Geräte im vergangenen Herbst sowie dem bevorstehenden 20-jährigen Jubiläum (die originale Xbox erschien am 15. November 2001 in den USA) blickt Bloomberg auf die Anfänge des Geräts zurück - und zwar in einer "erzählten Geschichte".
Hierfür hat das Wirtschaftsportal mit den meisten Protagonisten von damals gesprochen, darunter Seamus Blackley, Ed Fries, J. Allard und Steve Ballmer, diese blicken in einem Art offenen Interview bzw. langem Gespräch auf die Entwicklung zurück und verraten auch zahlreiche interessante und auch witzige Anekdoten.
Das vielleicht kurioseste Detail ist, dass Microsoft vor dem Start der Konsole sich im Geschäft umgesehen hat, um potenzielle Übernahmepartner zu finden. Denn der Redmonder Konzern benötigte für sein neues Spielegerät auch die passenden Games. Mit den finanziellen Möglichkeiten von Microsoft hatte man auch keine Hemmungen, bei den ganz Großen nachzufragen.
Das erste Unternehmen, an das sich Microsoft wandte war Electronic Arts, dort holte sich der Konzern aber ein "Nein, danke" ab (später wandte man sich auch an Square und Midway Games, übernahm aber letztlich Bungie).
Hierfür hat das Wirtschaftsportal mit den meisten Protagonisten von damals gesprochen, darunter Seamus Blackley, Ed Fries, J. Allard und Steve Ballmer, diese blicken in einem Art offenen Interview bzw. langem Gespräch auf die Entwicklung zurück und verraten auch zahlreiche interessante und auch witzige Anekdoten.
Das vielleicht kurioseste Detail ist, dass Microsoft vor dem Start der Konsole sich im Geschäft umgesehen hat, um potenzielle Übernahmepartner zu finden. Denn der Redmonder Konzern benötigte für sein neues Spielegerät auch die passenden Games. Mit den finanziellen Möglichkeiten von Microsoft hatte man auch keine Hemmungen, bei den ganz Großen nachzufragen.
Das erste Unternehmen, an das sich Microsoft wandte war Electronic Arts, dort holte sich der Konzern aber ein "Nein, danke" ab (später wandte man sich auch an Square und Midway Games, übernahm aber letztlich Bungie).
Eine Stunde nur gelacht
Doch statt die Sache nach der EA-Anfrage aufzugeben, schaltete Microsoft einen Gang höher und fragte bei Nintendo an: Kevin Bachus, damals Director of Third-Party Relations, erinnert sich: "Steve (Ballmer) zwang uns, dass wir uns mit Nintendo treffen, um zu sehen, ob sie eine Übernahme in Betracht ziehen würden. Die haben sich einfach kaputtgelacht. Stellen Sie sich vor, eine Stunde lang lacht jemand über sie. So ähnlich lief das Meeting ab."
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