'Windows ist zurück': Microsoft bestätigt Arbeit an verbessertem Design

Microsoft hat in einer Stellenausschreibung bestätigt, dass das Unterneh­men auf eine tiefgreifende Überarbeitung der Benutzeroberfläche von Windows 10 hinarbeitet. Entsprechende Gerüchte gab es schon früher, doch jetzt heißt es offiziell: "Windows is BACK."
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In einer von Windows-Central-Redakteur Zac Bowden auf Twitter zitierten Stellenanzeige des US-Softwarekonzerns auf seiner eigenen Karriereplattform heißt es vollmundig "Windows ist zurück". Microsoft sucht so nach einem Entwickler, der im sogenannten Windows Core User Experience Team tätig sein soll.

Konkret werde der neue Mitarbieter zusammen mit den Surface-Entwicklern und den OEM-Partnern daran arbeiten, eine "weitreichende Verjüngung der Windows-Erlebnisse" zu schaffen, die den Nutzern klar mache, dass Windows wieder relevant ist. Dabei will man auch sicherstellen, dass Windows das bestmögliche Betriebssystem für seine Kunden bleibt.

Microsoft streicht Text zusammen

Microsoft hat den Text der Stellenanzeige mittlerweile bearbeitet und dabei die Verweise auf die weitreichenden Veränderungen gestrichen. Das dahinter stehende Projekt trägt den Codenamen "Sun Valley" und wurde bereits im letzten Jahr erstmals erwähnt. Unter anderem soll dabei eine Überarbeitung des Startmenüs und des Datei-Explorers geplant sein.

Microsoft will laut früheren Berichten unter anderem auch das Design der mitgelieferten Apps optimieren, um eine modernere und konsistentere Optik zu bieten. Dabei werden angeblich auch die Schaltflächen, Schieber und andere Bedienelemente neu gestaltet, die vielerlorts in Windows 10 und den darauf laufenden Programmen zu finden sind.

Außerdem will man wohl den Tablet-Modus verbessern, wobei der Wechsel zwischen dem normalen Betrieb und der für Touch-basierte Geräte optimierten Variante der Oberfläche im Mittelpunkt stehen soll. Dass Microsoft überhaupt in Windows 10 investieren will, ist wohl auch der durch die Coronavirus-Pandemie stark gestiegenen PC-Nachfrage geschuldet.
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