Microsoft beginnt nun, den Internet Explorer endgültig zu töten
Der Redmonder Konzern fokussiert sich dieser Tage in Sachen Browser auf seinen Chromium-basierten Microsoft Edge und das erfolgreich. "Erfolgreich", wenngleich nicht im positiven Sinne, ist auch nach wie vor der IE, denn der Internet Explorer will nicht so recht sterben.
Der Internet Explorer ist für die meisten Anwender, allen voran die normalen Endnutzer, ein Relikt aus "dunkler" Netzvergangenheit. In so manchem Unternehmen ist der Browser aber nach wie vor im Einsatz, was an speziellen und für den IE optimierten Programmen liegt. Der Redmonder Konzern hat das auch lange Zeit mehr oder weniger toleriert, doch nun endet langsam auch die Geduld Microsofts - insbesondere auch bei Privatanwendern, die aus welchen Gründen auch immer am Relikt IE festhalten.
Denn der Redmonder Konzern hat laut Bleeping Computer begonnen, seine Aktivitäten, die Nutzer zum Umstieg auf Edge zu zwingen, zu intensivieren. So startet der Internet Explorer beim Besuch eine inkompatiblen Seite bereits seit einigen Versionen automatisch in Microsoft Edge.
Das BHO überprüft bereits beim Surfen, ob eine Seite IE-inkompatibel ist. Wird eine gefunden, dann öffnet sich Edge automatisch und teilt dem Nutzer per Popup mit, dass diese Seite nicht mit dem Internet Explorer funktioniert. Die Anwender werden überdies aufgefordert, die IE- Daten in Richtung Edge zu transferieren, damit es künftig zu keiner Unterbrechung der Webnutzung kommt - also Favoriten, Passwörter, Suchmaschinen, offene Registerkarten, Verlauf, Einstellungen, Cookies und die Startseite.
Denn der Redmonder Konzern hat laut Bleeping Computer begonnen, seine Aktivitäten, die Nutzer zum Umstieg auf Edge zu zwingen, zu intensivieren. So startet der Internet Explorer beim Besuch eine inkompatiblen Seite bereits seit einigen Versionen automatisch in Microsoft Edge.
Liste wird immer länger
Die Liste an inkompatiblen Seiten hat mittlerweile 1156 Einträge, darunter sind Twitter, Facebook, Instagram, Google Drive, Microsoft Teams und viele weitere mehr. Diese Art der Weiterleitung erfolgt über ein Internet Explorer Browser Helper Object (BHO) namens "IEtoEdge BHO".Das BHO überprüft bereits beim Surfen, ob eine Seite IE-inkompatibel ist. Wird eine gefunden, dann öffnet sich Edge automatisch und teilt dem Nutzer per Popup mit, dass diese Seite nicht mit dem Internet Explorer funktioniert. Die Anwender werden überdies aufgefordert, die IE- Daten in Richtung Edge zu transferieren, damit es künftig zu keiner Unterbrechung der Webnutzung kommt - also Favoriten, Passwörter, Suchmaschinen, offene Registerkarten, Verlauf, Einstellungen, Cookies und die Startseite.
Bald kein Microsoft-Einloggen mehr
Dazu kommt auch noch ein Banner, das eingeblendet wird, wenn man inkompatible Seiten per IE besucht, dieses fordert die Nutzer auf, zum Microsoft Edge zu wechseln und diesen zum Standard-Browser zu machen. Auch Unternehmenskunden wird die Rute zunehmend ins Fenster gestellt, denn Microsoft schränkt die Unterstützung oder besser gesagt Tolerierung des IE immer mehr ein. So wird es etwa ab dem 13. November nicht mehr möglich sein, sich per Internet Explorer bei Microsoft-Konten einzuloggen.
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