Bauteile finden fast unmöglich:
Huawei wird an die Wand gedrängt
Langsam aber sicher wird es für Huawei wegen der immer weiter verschärften Sanktionen der USA unmöglich, die nötigen Bauteile für Smartphones zu beziehen. Im Bereich Flash-Speicher gibt es kaum noch eine Quelle, auch andere Komponenten bleiben dem Hersteller verwehrt.
Wie einem Bericht der Seite Chosun Ilbo aus Südkorea zu entnehmen ist, werden Samsung Electronics und SK Hynix den Verkauf von Komponenten an Huawei komplett einstellen. Im Bereich der DRAM-Speicherbausteine vereinen Samsung, SK Hynix und der US-amerikanische Hersteller Micron 94 Prozent der Marktanteile auf sich. Für Huawei wird es jetzt langsam aber sicher sehr schwer, hier noch adäquaten Lieferanten-Ersatz zu finden.
Ähnlich düster beschreibt der Bericht die Lage bei NAND-Flash-Chips. Hier teilen sechs Unternehmen 99,5 Prozent des gesamten Marktes unter sich auf. Mit Standorten in den USA, Südkorea und Japan scheint es sehr unwahrscheinlich, dass Huawei nach dem 15. September hier noch einen Lieferpartner findet. Für Huawei gilt es jetzt, vom laut Bericht "zweijährigen Inventar" zu zehren, das in den letzten Monaten aufgebaut wurde.
Weitere Artikel zum Thema:
Bei Speichermodulen hat Huawei langsam aber sicher keinen Lieferanten mehr
Im letzten Quartal hatte sich Huawei zum größten Smartphone-Hersteller der Welt aufgeschwungen. Die anhaltenden Sanktionen der USA gegen das Unternehmen weiten sich aber so weit aus, dass die Fähigkeit zur Herstellung von Produkten schon alleine aufgrund von mangelnder Komponenten gefährdet ist. Wie Ars Technica schreibt, treten am 15. September weitere US-Beschränkungen in Kraft, die alle Zulieferer dazu zwingen, sich "für eine Seite zu entscheiden".Wie einem Bericht der Seite Chosun Ilbo aus Südkorea zu entnehmen ist, werden Samsung Electronics und SK Hynix den Verkauf von Komponenten an Huawei komplett einstellen. Im Bereich der DRAM-Speicherbausteine vereinen Samsung, SK Hynix und der US-amerikanische Hersteller Micron 94 Prozent der Marktanteile auf sich. Für Huawei wird es jetzt langsam aber sicher sehr schwer, hier noch adäquaten Lieferanten-Ersatz zu finden.
Ähnlich düster beschreibt der Bericht die Lage bei NAND-Flash-Chips. Hier teilen sechs Unternehmen 99,5 Prozent des gesamten Marktes unter sich auf. Mit Standorten in den USA, Südkorea und Japan scheint es sehr unwahrscheinlich, dass Huawei nach dem 15. September hier noch einen Lieferpartner findet. Für Huawei gilt es jetzt, vom laut Bericht "zweijährigen Inventar" zu zehren, das in den letzten Monaten aufgebaut wurde.
Auch OLED Displays gibt es nicht
Auch bei OLED-Displays brechen für Huawei gewichtige Partner weg. So werden Samsung Display und LG Display nicht mehr an das Unternehmen liefern. Mit einem Marktanteil von über 90 Prozent brechen so die wichtigsten Lieferanten für diese Display-Technologie weg. Huawei wird hier wohl auf den chinesischen Hersteller BOE wechseln müssen, der bisher kaum im Markt für OLED in Erscheinung getreten ist, laut Gerüchten aber wohl jetzt einen Teil der neuen iPhone 12-Familie mit Displays versorgt.Weitere Artikel zum Thema:
- Chip-Engpass durch Embargo: Huawei reduziert Smartphone-Produktion
- CPUs für Huawei: MediaTek beantragt Ausnahme von US-Embargo
- Chip-Knappheit wegen US-Embargo: Huawei fährt TV-Produktion zurück
- Huawei im Krisenmodus: Vor dem US-Embargo wird groß eingekauft
- US-Embargo bald egal? Huawei will eigene Chip-Fertigung aufbauen
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Gestern 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Gestern 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Vorgestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - 13.06. 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - 13.06. 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen