Chip-Engpass durch Embargo:
Huawei reduziert Smartphone-Produktion
Das Handelsverbot der US-Regierung unter Trump gegen den chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei zeigt jetzt massiv seine Wirkung. Huawei hat laut Berichten aus Asien seine Bestellungen bei den Zulieferern für seine Smartphones deutlich reduziert.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes jüngst verlauten ließ, hat Huawei den Umfang die Schlagzahl seiner Bestellungen bei den in China ansässigen Zulieferern und Vertragsfertigern rund um seine Smartphone-Sparte zuletzt erheblich verlangsamt. Hintergrund ist das vorläufige Ende der Lieferungen der dringend benötigten Chips, die das Herz der Geräte bilden.
Mittlerweile hat mit MediaTek auch der letzte Zulieferer für fertige Smartphone-SoCs von Huawei seine Lieferungen eingestellt. Zwar dürften neben MediaTek auch sämtliche anderen wichtigen Partner von Huawei Anträge auf Ausnahmen von den strikten Auflagen des US-Embargos gestellt haben, doch hat die US-Regierung seit dem Inkrafttreten der Einschränkungen bereits zahlreiche ähnliche Anträge erhalten - und zumindest nach offiziellem Stand keine Ausnahmegenehmigungen erteilt.
Für die zahlreichen Huawei-Zulieferer wie Qualcomm, Foxconn und eben MediaTek hat das US-Verkaufsverbot nun ebenfalls massive Folgen. Weil die Marktanteile sich noch nicht auf andere Hersteller von Endgeräten verlagert haben, ist für sie noch nicht absehbar, ob und wann andere Kunden die durch den Wegfall von Huawei als Abnehmer entstehende Lücke füllen werden. Dies gilt sowohl für Zulieferer aus Asien, als auch für diverse US-Lieferanten von Huawei.
Foxconn & Co bauen jetzt weniger Huawei-Geräte
Die Bestellungen bei den Auftragsproduzenten, die normalerweise zahlreiche Smartphones für Huawei herstellen, sei jüngst stark gesunken, weil die zum Bau der Geräte nötigen Chips nicht mehr in den gewohnten Mengen zur Verfügung stehen. Die Chip-Lieferanten von Huawei sind praktisch ausnahmslos von dem Handelsverbot der US-Regierung betroffen, das ihnen den Verkauf von Produkten, die mit Hilfe von US-Technologien entwickelt oder produziert wurden, untersagt.Mittlerweile hat mit MediaTek auch der letzte Zulieferer für fertige Smartphone-SoCs von Huawei seine Lieferungen eingestellt. Zwar dürften neben MediaTek auch sämtliche anderen wichtigen Partner von Huawei Anträge auf Ausnahmen von den strikten Auflagen des US-Embargos gestellt haben, doch hat die US-Regierung seit dem Inkrafttreten der Einschränkungen bereits zahlreiche ähnliche Anträge erhalten - und zumindest nach offiziellem Stand keine Ausnahmegenehmigungen erteilt.
Für die zahlreichen Huawei-Zulieferer wie Qualcomm, Foxconn und eben MediaTek hat das US-Verkaufsverbot nun ebenfalls massive Folgen. Weil die Marktanteile sich noch nicht auf andere Hersteller von Endgeräten verlagert haben, ist für sie noch nicht absehbar, ob und wann andere Kunden die durch den Wegfall von Huawei als Abnehmer entstehende Lücke füllen werden. Dies gilt sowohl für Zulieferer aus Asien, als auch für diverse US-Lieferanten von Huawei.
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