Huawei EMUI 11 vorgestellt:
Das bringt die neue Android-Oberfläche
Huawei hat heute erstmals einen Ausblick auf seine neue EMUI 11 Benutzeroberfläche für Android gewährt. Noch basiert diese auf Android 10. Huawei will mit der neuen UI eine Reihe von neuen Features einführen, darunter auch die Option, Apps in einem schwebenden Fenster zu öffnen.
EMUI 11 soll vermutlich im weiteren Jahresverlauf auf ersten Huawei-Smartphones landen, der Hersteller nannte jedoch keinen konkreten Zeitplan. Als Basis dient zunächst Android 10, was angesichts des Umstands, dass Huawei wegen der US-Sanktionen den Code nicht mehr direkt von Google, sondern nur noch aus dem Android Open Source Project (AOSP) beziehen kann, nicht überrascht.
Huawei bietet mit der EMUI 11 ein neues Always-On-Display
Huawei nimmt in der EMUI 11 eine Reihe von Änderungen am Benutzererlebnis vor, zu denen unter anderem neue Möglichkeiten zur Individualisierung des Always-On-Displays gehören. Dabei halten neue Themes, anpassbare Animationen und die Möglichkeit zur Anzeige eines beliebigen Bildes, Videos oder GIFs auf dem Always-On-Display Einzug.
Die Foto-App bekommt neue Features
Die EMUI bringt außerdem ein neues Feature mit, das man als "Live Icons" bezeichnet. Es handelt sich im Grunde um animierte Symbole, die sich an verschiedenen Stellen der Oberfläche finden. Dazu gehört zum Beispiel das Notification-Menü, die Telefonie-App, Huawei Notepad und Huawei Music sowie diverse weitere mitgelieferte Apps. Darüber hinaus soll die Vibration bei der Ausgabe von Klingel- und Benachrichtigungstönen künftig snychronisiert werden.
EMUI 11: Live-Icons
EMUI 11: Schwebende App-Fenster
Auf Tablets und Smartphones mit großen Displays wie dem faltbaren Huawei Mate X soll die neue Funktion auch den Umgang mit mehreren parallel geöffneten schwebenden Fenstern zulassen - ganz wie unter Windows. Insgesamt legt Huawei bei der EMUI 11 ohnehin einen größeren Wert auf die Integration über mehrere Geräte hinweg. Dazu investiert man stark in neue Features, mit denen das jeweilige Smartphone vom PC aus bedient werden kann und anders herum.
Auf Wunsch sollen bis zu drei Smartphone-Apps parallel auf dem PC laufen können
Huawei führt mit der EMUI 11 außerdem eine Reihe neuer Funktionen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer ein. Unter anderem wird jetzt in der Statusleiste angezeigt, wenn eine App die Kamera, das Mikrofon oder den Standort des jeweiligen Geräts anfragt. Außerdem soll verhindert werden, dass Apps einfach im Hintergrund auf Mikrofon oder Kamera zugreifen. Hinzu kommen neue Abfragen, wenn eine App die Aufnahmefunktionen des Smartphones anzapfen will.
In Sachen Privatsphäre greift Huawei bei der EMUI 11 auch anderweitig durch: auf Wunsch lassen sich Bilder von EXIF-Daten befreien, um sie dann weiterzugeben. Außerdem können private Fotos künftig in einem versteckten Album abgelegt werden, das nur dem Besitzer des jeweiligen Smartphones zugänglich ist. Zusätzlich werden bei der Wiedergabe von Smartphone-Inhalten auf einem externen Display künftig optional persönliche Informationen unterdrückt und man kann Notizen in der Notes-App auch verstecken.
Huawei beginnt ab sofort mit der Betaphase der EMUI 11 für Entwickler, wobei zeitnah auch die ersten zehn Geräte im Rahmen eines offenen Betaprogramms versorgt werden sollen, darunter auch die Smartphones der Mate 30- und P40-Serien. Aktuell ist geplant, EMUI 11 auf insgesamt mehr als 50 Huawei-Smartphones auszurollen, was nach Angaben des Herstellers einem bisher unerreichten Niveau entspricht.
Huawei EMUI 11 - offizieller Präsentations-Trailer
Android 10 als Basis, Android 11 wegen US-Embargo später
Da der Code von Android 11 erst vor wenigen Tagen von Google freigegeben wurde, kann sich Huawei anders als die direkten Partner des US-Konzerns erst jetzt aus dem AOSP bedienen, um seine eigenen Geräte mit Android 11 zu versehen. Es dürfte daher noch dauern, bis eine Beta und letztlich die finale Version von Android 11 für Huawei-Smartphones zur Verfügung steht. Hintergrund ist das US-Embargo, das Google eine direkte Zusammenarbeit mit Huawei verbietet.
Huawei bietet mit der EMUI 11 ein neues Always-On-Display
Huawei nimmt in der EMUI 11 eine Reihe von Änderungen am Benutzererlebnis vor, zu denen unter anderem neue Möglichkeiten zur Individualisierung des Always-On-Displays gehören. Dabei halten neue Themes, anpassbare Animationen und die Möglichkeit zur Anzeige eines beliebigen Bildes, Videos oder GIFs auf dem Always-On-Display Einzug.
Neue Foto-App und Live Icons
Neben dem neuen AOD-Design bekommt EMUI 11 auch eine überarbeitete Fotos-App, mit der man einfacher zwischen einer Monats- und Tagesübersicht wechseln kann. Außerdem sollen Fotoalben nun in einer neuen Darstellung angezeigt werden, die besser für den Umgang mit den Bildern geeignet ist. Dazu gehören ein im 4:3-Format gehaltenes Layout und neue Animationen, die den Übergang zwischen den Bildern flüssiger machen sollen.
Die Foto-App bekommt neue Features
Die EMUI bringt außerdem ein neues Feature mit, das man als "Live Icons" bezeichnet. Es handelt sich im Grunde um animierte Symbole, die sich an verschiedenen Stellen der Oberfläche finden. Dazu gehört zum Beispiel das Notification-Menü, die Telefonie-App, Huawei Notepad und Huawei Music sowie diverse weitere mitgelieferte Apps. Darüber hinaus soll die Vibration bei der Ausgabe von Klingel- und Benachrichtigungstönen künftig snychronisiert werden.
Huawei lässt Apps in schwebenden Fenstern öffnen
Eine der wichtigsten Neuerungen ist aber, dass Huawei mit Smart Multi-Window die Möglichkeit schafft, Apps in Fenstern zu öffnen, die über der Oberfläche schweben und sich bei Nicht-Verwendung minimieren lassen. Um den Umgang mit diesen Fenstern zu erleichtern, führt Huawei eine Art Dock ein, in dem alle minimierten Fenster angezeigt werden.
EMUI 11: Live-Icons
EMUI 11: Schwebende App-Fenster
Auf Tablets und Smartphones mit großen Displays wie dem faltbaren Huawei Mate X soll die neue Funktion auch den Umgang mit mehreren parallel geöffneten schwebenden Fenstern zulassen - ganz wie unter Windows. Insgesamt legt Huawei bei der EMUI 11 ohnehin einen größeren Wert auf die Integration über mehrere Geräte hinweg. Dazu investiert man stark in neue Features, mit denen das jeweilige Smartphone vom PC aus bedient werden kann und anders herum.
Auf Wunsch sollen bis zu drei Smartphone-Apps parallel auf dem PC laufen können
Bis zu drei Smartphone-Apps parallel auf dem PC-Desktop nutzbar
Unter anderem kann man jetzt bis zu drei Smartphone-Apps gleichzeitig in individuellen Fenstern auf dem Desktop des jeweiligen PCs verwenden. Die Annahme von Telefonaten auf dem mit dem Smartphone verbundenen PC ist nun ebenfalls möglich und das Telefon kann zum "Scannen" von Dokumenten für die Weiterverwendung auf dem PC verwendet werden.Huawei führt mit der EMUI 11 außerdem eine Reihe neuer Funktionen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer ein. Unter anderem wird jetzt in der Statusleiste angezeigt, wenn eine App die Kamera, das Mikrofon oder den Standort des jeweiligen Geräts anfragt. Außerdem soll verhindert werden, dass Apps einfach im Hintergrund auf Mikrofon oder Kamera zugreifen. Hinzu kommen neue Abfragen, wenn eine App die Aufnahmefunktionen des Smartphones anzapfen will.
In Sachen Privatsphäre greift Huawei bei der EMUI 11 auch anderweitig durch: auf Wunsch lassen sich Bilder von EXIF-Daten befreien, um sie dann weiterzugeben. Außerdem können private Fotos künftig in einem versteckten Album abgelegt werden, das nur dem Besitzer des jeweiligen Smartphones zugänglich ist. Zusätzlich werden bei der Wiedergabe von Smartphone-Inhalten auf einem externen Display künftig optional persönliche Informationen unterdrückt und man kann Notizen in der Notes-App auch verstecken.
Huawei beginnt ab sofort mit der Betaphase der EMUI 11 für Entwickler, wobei zeitnah auch die ersten zehn Geräte im Rahmen eines offenen Betaprogramms versorgt werden sollen, darunter auch die Smartphones der Mate 30- und P40-Serien. Aktuell ist geplant, EMUI 11 auf insgesamt mehr als 50 Huawei-Smartphones auszurollen, was nach Angaben des Herstellers einem bisher unerreichten Niveau entspricht.
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