"Keine Ausnahmen":
Apple antwortet Epic und eskaliert den Streit
Vergangene Woche hat Epic Games einen Großangriff auf Apple und den App Store gestartet, nachdem der Fortnite-Entwickler mit einer eigenen Bezahllösung die Apple-Gebühren umgehen wollte. Das Imperium schlug zurück und warf Fortnite aus dem Store.
Damit war die Sache natürlich nicht zu Ende, denn Fortnite verklagte Apple umgehend, auch Google machte es Apple gleich und auch der Play Store-Betreiber hat nun eine Epic-Klage am Hals. Apple zeigt sich von den Drohgebärden Epics aber unbeeindruckt und eskalierte die Angelegenheit nun weiter.
Laut Epic hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino nämlich mitgeteilt, dass man den Unreal Engine-Entwickler von allen iOS- und Mac-Entwickler-Tools ausschließen wird, indem man Epic den Zugang zum Apple Developer Program entzieht. Epic könne dem nur dann entgehen, wenn man die umstrittene Bezahl-Alternative aus Fortnite entfernt.
Apple beteuert, dass man Epic gerne als Teil des Apple Developer Program behalten und auch gerne weiterhin deren Apps - also im Wesentlichen Fortnite - im Store anbieten würde (via The Verge). Apple: "Das Problem, das Epic für sich selbst geschaffen hat, kann leicht behoben werden, wenn sie ein Update ihrer App einreichen, das es zurücksetzt, um den Richtlinien zu entsprechen, denen sie zugestimmt haben und die für alle Entwickler gelten."
Rechtlich ist die Sache für Epic wohl kaum zu gewinnen, denn die Apple Store-Richtlinien sind seit vielen Jahren nicht erfolgreich beanstandet worden. Das ist auch der Grund, warum Epic versucht, die Angelegenheit möglichst öffentlichkeitswirksam zu inszenieren. Laut The Information möchte Epic auch eine "Koalition" Apple-kritischer Unternehmen bilden. Man will also möglichst großen öffentlichen Druck aufbauen.
Siehe auch:
Laut Epic hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino nämlich mitgeteilt, dass man den Unreal Engine-Entwickler von allen iOS- und Mac-Entwickler-Tools ausschließen wird, indem man Epic den Zugang zum Apple Developer Program entzieht. Epic könne dem nur dann entgehen, wenn man die umstrittene Bezahl-Alternative aus Fortnite entfernt.
Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Apple beteuert, dass man Epic gerne als Teil des Apple Developer Program behalten und auch gerne weiterhin deren Apps - also im Wesentlichen Fortnite - im Store anbieten würde (via The Verge). Apple: "Das Problem, das Epic für sich selbst geschaffen hat, kann leicht behoben werden, wenn sie ein Update ihrer App einreichen, das es zurücksetzt, um den Richtlinien zu entsprechen, denen sie zugestimmt haben und die für alle Entwickler gelten."
Keine Ausnahme für die Geschäftsinteressen von Epic
Der Konzern weiter: "Wir werden für Epic keine Ausnahme machen, da wir nicht der Meinung sind, dass es richtig ist, ihre Geschäftsinteressen vor die Richtlinien zu stellen, die unsere Kunden schützen." Apple hat Epic Games bis zum 28. August Zeit gegeben, zu reagieren. Epic hat seinerseits eine einstweilige Verfügung beantragt, die den Ausschluss von den Entwickler-Tools verhindern soll.Rechtlich ist die Sache für Epic wohl kaum zu gewinnen, denn die Apple Store-Richtlinien sind seit vielen Jahren nicht erfolgreich beanstandet worden. Das ist auch der Grund, warum Epic versucht, die Angelegenheit möglichst öffentlichkeitswirksam zu inszenieren. Laut The Information möchte Epic auch eine "Koalition" Apple-kritischer Unternehmen bilden. Man will also möglichst großen öffentlichen Druck aufbauen.
Siehe auch:
- Senf dazu: Apple und Google sind Goliath, aber Epic ist nicht David
- Klatsche für Epic Games: Apple und Google entfernen Fortnite (Update)
- Epic Direct Payment: Fortnite umgeht Gebühren von Apple und Google
- Epic-Chef Sweeney: Apple & Google haben teures 'Duopol' geschaffen
- Epic Games-Chef schimpft über Apple- und Google App-Store-Monopol
Thema:
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- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
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