Corona-Keule bei Media Markt, Saturn:
Entlassungen und Schließungen
Für den Elektronikhändler Ceconomy AG, besser bekannt durch seine Märkte und Online-Shops Media Markt und Saturn, hat die Coronavirus-Pandemie die ohnehin schwierige Lage verschärft. Jetzt drohen Entlassungen und Marktschließungen.
Ceconomy gab jüngst die "Prüfung der Einführung einer konzernweit einheitlichen Organisationsstruktur" bekannt und will damit das Unternehmen umbauen, um die Voraussetzungen für eine Neuausrichtung zu schaffen. Ziel ist es, die Verwaltung, Einkauf und andere Teile des Unternehmens zu vereinheitlichen, um Kosten zu sparen. Auch europaweit strebt man eine Vereinheitlichung der Führungsstrukturen an.
Durch das neue "Operating Model" sei zu erwarten, dass Media Markt und Saturn bis zu 3500 Vollzeitstellen streichen könnte. Dies soll vor allem außerhalb von Deutschland erfolgen, es ist aber durchaus möglich, dass auch hierzulande Arbeitsplätze wegfallen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, dass man "in begrenztem Umfang defizitäre Stores" schließen werde, wenn sich dies als nötig erweisen sollte.
Noch spricht man bei Ceconomy allerdings im Konjunktiv, da die Entscheidung über die Umsetzung der neuen Pläne für den Umbau des Konzerns erst in der kommenden Woche fallen soll. Aktuell geht man von einem Kostenaufwand von rund 180 Millionen Euro für die Umsetzung der internen Veränderungen aus, während sich auf lange Sicht jährlich Einsparungen von rund 100 Millionen Euro ergeben sollen.
Als Grund für die jetzt angekündigten Entlassungen und Standort-Schließungen bei Media Markt und Saturn nennt Ceconomy offiziell vor allem die "rückläufigen Kundenfrequenzen infolge der Covid-19-Pandemie". Allerdings steht der Umbau schon länger zur Debatte, auch weil das Unternehmen durch den Erfolg von Amazon und anderen Online-Händlern unter Druck geraten ist.
Verwaltung wird zusammengelegt, um Geld zu sparen
Die Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Frankreich, Ungarn, den Niederlanden, Belgien, Griechenland und weiteren Ländern sollen also stärker zentral geführt werden, nicht mehr unbedingt durch einzelne Landesgesellschaften. Entsprechende Überlegungen waren schon früher bekannt geworden, doch jetzt macht das Unternehmen hinter Media Markt und Saturn sich offenbar wirklich an die Umsetzung.Durch das neue "Operating Model" sei zu erwarten, dass Media Markt und Saturn bis zu 3500 Vollzeitstellen streichen könnte. Dies soll vor allem außerhalb von Deutschland erfolgen, es ist aber durchaus möglich, dass auch hierzulande Arbeitsplätze wegfallen. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, dass man "in begrenztem Umfang defizitäre Stores" schließen werde, wenn sich dies als nötig erweisen sollte.
Noch spricht man bei Ceconomy allerdings im Konjunktiv, da die Entscheidung über die Umsetzung der neuen Pläne für den Umbau des Konzerns erst in der kommenden Woche fallen soll. Aktuell geht man von einem Kostenaufwand von rund 180 Millionen Euro für die Umsetzung der internen Veränderungen aus, während sich auf lange Sicht jährlich Einsparungen von rund 100 Millionen Euro ergeben sollen.
Als Grund für die jetzt angekündigten Entlassungen und Standort-Schließungen bei Media Markt und Saturn nennt Ceconomy offiziell vor allem die "rückläufigen Kundenfrequenzen infolge der Covid-19-Pandemie". Allerdings steht der Umbau schon länger zur Debatte, auch weil das Unternehmen durch den Erfolg von Amazon und anderen Online-Händlern unter Druck geraten ist.
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