iPhone-Absatz bricht ein: Apple muss Zulieferern Vertragsstrafen zahlen
In den Finanzunterlagen Samsungs soll ein Einnahme-Posten aufgetaucht sein, der einen Hinweis darauf gibt, wie katastrophal sich Apples iPhone-Absatz in der Corona-Krise entwickelte. Die Verkäufe dürften im Jahresvergleich massiv eingebrochen sein.
Kürzlich gab es bereits Berichte über eine Position in den jüngsten Bilanzen, in der eine Sondereinnahme für die Samsung-Tochter Samsung Display vermerkt wurde. Aktuelleren Informationen der Analysten von Display Supply Chain Consultants (DSCC) zufolge, soll es sich hier um einen Betrag handeln, der bei um die 950 Millionen Dollar liegt und von Apple stammen soll.
Bei dem Betrag dürfte es sich um eine Kompensationszahlung handeln, die daraus resultiert, dass Apple nicht die vertraglich vereinbarten Mengen an Displays für seine Mobilgeräte abgenommen hat. Das deutet darauf hin, dass insbesondere die Zahl der verkauften iPhones in den vergangenen Monaten um Millionen hinter den ursprünglichen Planungen zurücklag.
Hintergrund dessen ist in erster Linie die Corona-Pandemie. Diese sorgte auch bei anderen Anbietern für deutlich gesunkene Absatzzahlen bei Smartphones. Auch die Electronics-Tochter Samsungs hat darunter zu leiden. Gemäß der noch ungeprüften Bilanzen hatte diese in den vergangenen Monaten rund 27 Prozent weniger Mobiltelefone verkauft als im zweiten Quartal 2019. Apple will seine Geschäftszahlen am 30. Juli offenlegen. Allerdings nennt das Unternehmen schon seit einiger Zeit keine konkreten iPhone-Verkaufszahlen mehr, so dass man hier eher die Daten der Marktforscher abwarten muss.
Bei dem Betrag dürfte es sich um eine Kompensationszahlung handeln, die daraus resultiert, dass Apple nicht die vertraglich vereinbarten Mengen an Displays für seine Mobilgeräte abgenommen hat. Das deutet darauf hin, dass insbesondere die Zahl der verkauften iPhones in den vergangenen Monaten um Millionen hinter den ursprünglichen Planungen zurücklag.
Auch Samsung verkauft weniger
Im zweiten Quartal des vergangenen Jahres hatte Apple rund 40 Millionen iPhones verkauft. In diesem Jahr rechnete man im Zeitraum von April bis Juni sicherlich mit größeren Mengen, da man ja zusätzlich das neue iPhone SE ins Rennen geschickt hatte. Stattdessen dürfte man nun deutlich unter dem Vorjahresergebnis zurückliegen.Hintergrund dessen ist in erster Linie die Corona-Pandemie. Diese sorgte auch bei anderen Anbietern für deutlich gesunkene Absatzzahlen bei Smartphones. Auch die Electronics-Tochter Samsungs hat darunter zu leiden. Gemäß der noch ungeprüften Bilanzen hatte diese in den vergangenen Monaten rund 27 Prozent weniger Mobiltelefone verkauft als im zweiten Quartal 2019. Apple will seine Geschäftszahlen am 30. Juli offenlegen. Allerdings nennt das Unternehmen schon seit einiger Zeit keine konkreten iPhone-Verkaufszahlen mehr, so dass man hier eher die Daten der Marktforscher abwarten muss.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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