Samsung: Pandemie beschert Traum-Margen im Chip-Geschäft

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Für Samsung Electronics haben sich die Produktionsengpässe in der Halb­leiter-Branche äußerst positiv ausgewirkt. Die Preise für Chips schossen auf dem Weltmarkt nach oben und brachten den Südkoreanern eine or­dent­liche Gewinnsteigerung ein. Laut den bisher noch ungeprüften Bilanzen wird das Unternehmen für das zweite Quartal voraussichtlich eine Steigerung des operativen Gewinns um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ausweisen. 6,8 Milliarden Dollar Überschuss stehen hier in den Bilanzen. Und das, obwohl der Umsatz in den drei Monaten von April bis Juni um 7 Prozent auf 43,6 Milliarden Dollar gefallen war.

Die Analysten hatten in ihren Prognosen auch eher mit einem leichten Gewinnrückgang gerechnet. Denn die Geschäfte liefen aufgrund der Corona-Pandemie mit ihren weltweiten Auswirkungen dann doch eher bescheiden, was insbesondere auch daran lag, dass wichtige Logistikwege nicht mehr in der gewohnten Form funktionierten.

Smartphone-Absatz bricht ein

Allerdings waren von den Problemen auch die Konkurrenten betroffen - und das teilweise sogar noch stärker. Auf dem Weltmarkt führte das zu einer merklichen Verknappung von Halbleiter-Produkten, nach denen die Nachfrage ohnehin recht hoch ist. Das betrifft vor allem Speicherkomponenten. Die Preise und damit auch die Margen kletterten ordentlich, was Samsung so einen ordentlichen Gewinnschub brachte.

Bei den Produkten für den Endkunden-Markt ging es Samsung am Ende aber nicht besser als vielen anderen. So verkaufte das Unternehmen sehr viel weniger Smartphones als üblich. Erste Schätzungen belaufen sich hier auf 55 Millionen ausgelieferte Geräte, was immerhin 27 Prozent weniger wären als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Margen sind in dem Segment aber ohnehin überschaubar, so dass die Halbleiter-Sparte das entstandene Loch recht leicht ausfüllen konnte. Positiv wirkte sich zudem aus, dass auch Unterhaltungs­elek­tro­nik recht gut lief und die Abteilung profitabel abschließen konnte. Vor allem Fernseher ver­kauf­ten sich recht gut, als viele Menschen plötzlich sehr viel mehr Zeit zuhause verbrachten als normal.

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