Intel stoppt CPU-Lieferung an drittgrößten Server-Hersteller der Welt
Der Chiphersteller Intel hat die Lieferung von Prozessoren an den weltweit drittgrößten Hersteller von Servern gestoppt. Denn dieser ist von der US-Regierung auf eine Liste sanktionierter chinesischer Unternehmen gesetzt worden.
Bei dem Unternehmen handelt es sich um den Produzenten Inspur, der auf dem Weltmarkt hinter Dell und HPE, aber noch vor Lenovo und IBM liegt. Intel sieht das Aussetzen der Lieferungen allerdings als temporäre Maßnahme an, mit der man sicherstellen will, nicht gegen eventuelle Exportbeschränkungen zu verstoßen, wie aus einem Bericht der Global Times hervorgeht. Man hofft nun, binnen der kommenden zwei Wochen mehr Klarheit zu bekommen und das Thema mit den zuständigen US-Behörden klären zu können.
Die Liste, auf der Inspur jetzt geführt wird, beinhaltet Firmen, die nach dem Geschmack der US-Regierung zu enge Verbindungen zum chinesischen Militär unterhalten oder gar unter dessen direkter Kontrolle stehen. Diese Unternehmen unterliegen ab der Veröffentlichung nun Exportbeschränkungen, mit denen verhindert werden soll, dass kritische Technologien aus der US-Wirtschaft an gegnerische Militärs verkauft werden.
Aber auch für Intel ist die Sache nicht gerade einfach. Der Chiphersteller hat seit Monaten mit gravierenden Problemen zu kämpfen und das Datacenter-Geschäft ist derzeit die wichtigste Stütze. Wenn nun über längere Zeit die Lieferungen an den drittgrößten Server-Hersteller der Welt wegbrechen, würde das die Entwicklung des Unternehmens spürbar beeinträchtigen.
Die Liste, auf der Inspur jetzt geführt wird, beinhaltet Firmen, die nach dem Geschmack der US-Regierung zu enge Verbindungen zum chinesischen Militär unterhalten oder gar unter dessen direkter Kontrolle stehen. Diese Unternehmen unterliegen ab der Veröffentlichung nun Exportbeschränkungen, mit denen verhindert werden soll, dass kritische Technologien aus der US-Wirtschaft an gegnerische Militärs verkauft werden.
Problem für beide Firmen
Sollte sich die Angelegenheit nicht kurzfristig klären lassen, dürften die Folgen für beide Handelspartner schwerwiegend sein. Inspur baut nahezu ausschließlich Server mit Intel-Prozessoren. Das Unternehmen experimentiert lediglich im KI-Segment mit Systemen, die hauptsächlich mit Nvidia-GPUs arbeiten, aber auch diese benötigen erst einmal einen normalen Prozessor und es ist unklar, ob beispielsweise eine kurzfristige Umstellung auf andere Produkte machbar ist.Aber auch für Intel ist die Sache nicht gerade einfach. Der Chiphersteller hat seit Monaten mit gravierenden Problemen zu kämpfen und das Datacenter-Geschäft ist derzeit die wichtigste Stütze. Wenn nun über längere Zeit die Lieferungen an den drittgrößten Server-Hersteller der Welt wegbrechen, würde das die Entwicklung des Unternehmens spürbar beeinträchtigen.
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Christian Kahle
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