China setzt auf ARM-CPUs und Linux gegen Intel/AMD und Windows
Intel und AMD bekommen in China Konkurrenz von heimischen CPU-Herstellern. Ab dem kommenden Jahr sollen ARM-basierte PCs dort in die Massenproduktion gehen und helfen, die Abhängigkeit von amerikanischer Technologie zu reduzieren.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, wollen gleich mehrere CPU-Hersteller in China eine Alternative zu den x86-Prozessoren der großen US-Anbieter Intel und AMD einführen. Die kommerzielle Verfügbarkeit neu entwickelter CPU und auch Grafiklösungen soll bereits ab 2020 gegeben sein, behaupten zumindest die in dem Bericht zitierten Quellen aus der Industrie.
Phytium FT-2000/4: Chinas hauseigene Desktop-CPU soll Intel & Co die Stirn bieten
Unter anderem bietet die Firma Phytium Technologie seit kurzem mit dem Phytium FT-2000/4 eine CPU an, die in Kooperation mit anderen asiatischen Firmen entwickelt wurde und im 16-Nanometer-Maßstab beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC vom Band läuft. Es handelt sich um einen ARMv8-kompatiblen SoC, der zusammen mit einem chinesischen Betriebssystem ab dem kommenden Jahr für Desktop-PCs angeboten werden soll.
Vor allem die Regierung soll Interesse an dem neuen ARM-basierten Desktop-Prozessor von Phytium haben, so dass mittlerweile "substanzielle" Bestellungen von staatlichen Beschaffungsorganen vorliegen sollen. Die Stückzahlen sollen deshalb ab dem kommenden Jahr kräftig zulegen. In dem neuen Chip von Phytium Technology stecken vier ARM-Kerne, die als FTC663 bezeichnet werden. Es gibt zudem 64-Bit-Support und Unterstützung für DDR4-Arbeitsspeicher, während als Betriebssystem das sogenannte Kylin-Linux verwendet werden soll.
Der Phytium FT-2000/4 arbeitet mit bis zu 3,0 Gigahertz und kommt dabei mit maximal 10 Watt aus. Der Chip unterstützt PCIe 3.0, Gigabit-Ethernet und hat für jeweils zwei seiner vier Kerne zwei Megabyte Level-2-Cache und insgesamt vier Megabyte L3-Cache. Noch in diesem Jahr will man in Kooperation mit einer ganzen Reihe von chinesischen PC-Herstellern, allen voran der Weltmarktführer Lenovo, fertige PC-Systeme mit dem neuen Quadcore ARM-Chip anbieten. Neben Desktops sollen dann auch Laptops und All-In-One-PCs damit ausgestattet werden.
Phytium FT-2000/4: Chinas hauseigene Desktop-CPU soll Intel & Co die Stirn bieten
Unter anderem bietet die Firma Phytium Technologie seit kurzem mit dem Phytium FT-2000/4 eine CPU an, die in Kooperation mit anderen asiatischen Firmen entwickelt wurde und im 16-Nanometer-Maßstab beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC vom Band läuft. Es handelt sich um einen ARMv8-kompatiblen SoC, der zusammen mit einem chinesischen Betriebssystem ab dem kommenden Jahr für Desktop-PCs angeboten werden soll.
Vor allem die Regierung soll Interesse an dem neuen ARM-basierten Desktop-Prozessor von Phytium haben, so dass mittlerweile "substanzielle" Bestellungen von staatlichen Beschaffungsorganen vorliegen sollen. Die Stückzahlen sollen deshalb ab dem kommenden Jahr kräftig zulegen. In dem neuen Chip von Phytium Technology stecken vier ARM-Kerne, die als FTC663 bezeichnet werden. Es gibt zudem 64-Bit-Support und Unterstützung für DDR4-Arbeitsspeicher, während als Betriebssystem das sogenannte Kylin-Linux verwendet werden soll.
Der Phytium FT-2000/4 arbeitet mit bis zu 3,0 Gigahertz und kommt dabei mit maximal 10 Watt aus. Der Chip unterstützt PCIe 3.0, Gigabit-Ethernet und hat für jeweils zwei seiner vier Kerne zwei Megabyte Level-2-Cache und insgesamt vier Megabyte L3-Cache. Noch in diesem Jahr will man in Kooperation mit einer ganzen Reihe von chinesischen PC-Herstellern, allen voran der Weltmarktführer Lenovo, fertige PC-Systeme mit dem neuen Quadcore ARM-Chip anbieten. Neben Desktops sollen dann auch Laptops und All-In-One-PCs damit ausgestattet werden.
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