Corona-Warn-App: Erste der nun 12,7 Millionen Nutzer werden gewarnt
Die Corona-Warn-App der Bundesregierung bzw. des Robert-Koch-Instituts ist vor einer Woche gestartet und wird auch gut angenommen. Mittlerweile haben mehr als zwölf Millionen Nutzer die Anwendung auf ihrem Smartphone und bei den ersten gab es bereits Alarme.
Die Anwendung, die gemeinsam von SAP und der Deutschen Telekom entwickelt wurde, ist seit gestern vor einer Woche verfügbar und wird auch sehr gut angenommen. Denn heute hat das Robert-Koch-Institut per Twitter bekannt gegeben, dass man auf immerhin 12,6 Millionen Downloads kommt. In der Regel bedeuten Downloads zwar nicht automatisch, dass eine Anwendung auch tatsächlich genutzt wird, in diesem Fall kann man aber wohl davon ausgehen - da man sich die Corona-Warn-App sicherlich bewusst und nur auf sein Hauptgerät herunterlädt.
Die Information stammt von Malte Janduda, der dem Entwicklerteam angehört. Die grundlegenden Daten, mit denen die Corona-Warn-App arbeitet, sind öffentlich, da der Quellcode offen ist. Allerdings sind daraus keine Daten einsehbar, aus denen klar wäre, wer und wo gewarnt wurde, auch die tatsächliche Zahl der Infizierten bzw. Kontakte ist nicht bekannt.
Die Zahl der 20 bis 30 Nutzer basiert auf einer Schätzung, die sich aus gut 300 übermittelten Schlüsseln ergeben. Diese bedeuten aber nicht, dass es 300 Infektionen gibt, da hier diverse Sicherheitsmechanismen wie etwa Fake-Schlüssel eine Rolle spielen.
Corona-Warn-App im Google Play Store für Android Corona-Warn-App im Apple AppStore für iOS
Es gab bereits erste Warnungen
Die Sinnfrage einer solchen Anwendung wurde vor und zur Veröffentlichung zwar immer wieder diskutiert, doch erste Ergebnisse hat die Corona-Warn-App bereits geliefert. Denn wie Der Spiegel berichtet, wurden am gestrigen Dienstag etwa zwei Dutzend App-User als infiziert eingetragen. Sie haben in weiterer Folge eine anonyme Identifikationsnummer bekommen, auf diese Weise soll es möglich sein, die Infektionsketten nachzuverfolgen.Die Information stammt von Malte Janduda, der dem Entwicklerteam angehört. Die grundlegenden Daten, mit denen die Corona-Warn-App arbeitet, sind öffentlich, da der Quellcode offen ist. Allerdings sind daraus keine Daten einsehbar, aus denen klar wäre, wer und wo gewarnt wurde, auch die tatsächliche Zahl der Infizierten bzw. Kontakte ist nicht bekannt.
Die Zahl der 20 bis 30 Nutzer basiert auf einer Schätzung, die sich aus gut 300 übermittelten Schlüsseln ergeben. Diese bedeuten aber nicht, dass es 300 Infektionen gibt, da hier diverse Sicherheitsmechanismen wie etwa Fake-Schlüssel eine Rolle spielen.
Corona-Warn-App im Google Play Store für Android Corona-Warn-App im Apple AppStore für iOS
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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