Hamburg will verstärkt auf Open-Source statt Microsoft setzen
Die Stadt Hamburg soll sich nach dem Willen der SPD und der Grünen künftig von der Verwendung von Microsoft-Produkten verabschieden. Dies haben Vertreter der beiden Parteien während ihrer Koalitionsverhandlungen für die neue Stadtregierung beschlossen.
Wie Vertreter der Partei Die Grünen bereits Ende letzter Woche über Twitter verlauten ließen, soll der "Einstieg in den Ausstieg" bei der Verwendung von Microsoft-Produkten eingeleitet werden. Außerdem wolle man mehr quelloffene Software in der Hamburger Verwaltung einsetzen. Damit wiederholt sich in Hamburg, was in München ebenfalls vor kurzem beschlossen wurde, obwohl die Verwaltung dort gerade wieder zurück auf Microsoft-Produkte wechselt.
Auch in Schleswig-Holstein strebt man seit 2018 in Richtung Open-Source, wobei auch die Bundesregierung mittlerweile prüft, wo sich freie Software als Alternative zu den Produkten von Herstellern wie Microsoft einsetzen lässt. Bei Microsoft hält sich die Begeisterung für derartige Bestrebungen natürlich verständlicherweise in Grenzen.
In einer Stellungnahme der deutschen Niederlassung gab man sich zuversichtlich, durchaus mit Open-Source-basierten Lösungen mithalten zu können. Man sei überzeugt, das beste Produkt im Markt bieten zu können, so das Unternehmen gegenüber den Kollegen. "Einem fairen Wettbewerb um die beste Lösung stellen wir uns gerne", wird ein Microsoft-Sprecher zitiert. Vermutlich wird es auch in diesem Fall einige Jahre dauern, bis das jetzt beschlossene Vorhaben wirklich Früchte trägt.
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Hamburg soll Vorbild bei digitaler Souveränität werden
Letztlich hat man in Hamburg das Ziel, zu einem "Vorbild" in Sachen "digitaler Souveränität" zu werden. Dabei geht es nach Angaben einiger der beteiligten Politiker auch darum, dass man sich aus der Abhängigkeit von einzelnen Anbietern befreien will. Stattdessen soll Hamburgs Verwaltung letztlich selbst die benötigten digitalen Kompetenzen erlangen, heißt es bei Heise.Auch in Schleswig-Holstein strebt man seit 2018 in Richtung Open-Source, wobei auch die Bundesregierung mittlerweile prüft, wo sich freie Software als Alternative zu den Produkten von Herstellern wie Microsoft einsetzen lässt. Bei Microsoft hält sich die Begeisterung für derartige Bestrebungen natürlich verständlicherweise in Grenzen.
In einer Stellungnahme der deutschen Niederlassung gab man sich zuversichtlich, durchaus mit Open-Source-basierten Lösungen mithalten zu können. Man sei überzeugt, das beste Produkt im Markt bieten zu können, so das Unternehmen gegenüber den Kollegen. "Einem fairen Wettbewerb um die beste Lösung stellen wir uns gerne", wird ein Microsoft-Sprecher zitiert. Vermutlich wird es auch in diesem Fall einige Jahre dauern, bis das jetzt beschlossene Vorhaben wirklich Früchte trägt.
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