Bill Gates bedauert, dass er nicht besser vor Covid-19 warnen konnte

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Der Name Bill Gates ist in den vergangenen Wochen immer wieder ge­fal­len und das auf teils höchst unterschiedliche Weise. Denn einerseits fällt der Microsoft-Co-Gründer als Mahner und Forschungsfinancier auf, ander­seits ist er Mittelpunkt abstruser Verschwörungstheorien. Bill Gates ist es sicherlich gewohnt, dass er nicht von allen geliebt wird, bereits zu seiner Zeit als langjähriger Microsoft-Chef schlug ihm viel Abneigung und auch Hass entgegen. Letzteres feiert aktuell ein unrühmliches Comeback, denn viele Coronavirus-Leugner und "Hygiene-De­mos"-Teilnehmer sind der Ansicht, dass der Milliardär für Covid-19 mit- oder sogar haupt­ver­ant­wort­lich ist. Details sparen wir uns an dieser Stelle, da man diese Theorien noch freundlich mit hirnrissig umschreiben kann.

Gates: Hätte noch intensiver warnen sollen

Die Microsoft-Legende zieht sich deshalb aber nicht zurück, sondern spricht weiterhin über die Pandemie. In einem aktuellen Interview mit dem Wall Street Journal sagte Gates nun, dass er mit Bedauern auf die letzten Wochen und Monate zurückblickt, aber aus einem be­stimm­ten Grund: "Ich wünschte, dass ich mehr hätte tun können, um auf die Gefahr auf­merk­sam zu machen."


"Ich fühle mich schrecklich. Der ganze Sinn, darüber zu sprechen, war es, dass wir aktiv wer­den und die Gefahr minimieren können", so der 64-Jährige. Denn Gates beschäftigt sich seit be­reits vielen Jahren mit dem Thema Pandemie. 2014 mahnte er anlässlich Ebola vor den glo­ba­len Folgen einer ungehinderten Ausbreitung einer tödlichen Krankheit.

2015 sprach Gates in einem TED-Talk über Pan­de­mien und schrieb sogar im renommierten New Eng­land Jour­nal of Medicine über diese Be­dro­hung. Doch trotz seiner Bemühungen konnte er Staats­füh­rer nicht davon über­zeu­gen, sich bes­ser auf einen Ausbruch wie jenen von Sars-CoV-2 vorzubereiten.

Dem WSJ sagte Gates nun, dass er sich wünschte, dass seine Warnungen und auch je­ne anderer zu "mehr global koordinierten Maß­nah­men" geführt hätten. Er hofft aber, dass die Führungspersönlichkeiten auf der ganzen Welt zumindest von der aktuellen "Tragödie" lernen und in ihrer Systeme investieren, "um ihre Bürger zu schützen".

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