Bill Gates greift Trump an und kritisiert das Einfrieren der WHO-Gelder

Microsoft, Twitter, Bill Gates Bildquelle: Twitter/Bill Gates
Die USA sind längst das Land, das von Covid-19 am stärksten betroffen ist, man zählt mehr als 600.000 Infektionen und 26.000 Todesfälle. Als Hauptverantwortlicher gilt Präsident Trump, ihm wird zu langsame Re­aktion vorgeworfen. Der sieht die Schuld aber bei der WHO. In der Nacht auf heute hat Trump deshalb das so genannte "Blame Game" begonnen bzw. wurde dieses auf eine neue Stufe gehoben. Eigene Versäumnisse würde Trump natürlich nie einräumen und hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu seinem wichtigsten Sünden­bock erkoren. Doch Trump hat auch den Worten Taten folgen lassen und hat bis auf Weiteres alle Zahlungen an die WHO eingefroren, weil diese angeblich China bevorzuge und die USA falsch informiert habe.

Die Entscheidung wird aber überall auf der Welt scharf kritisiert, gerade während einer Pandemie die Mittel zu streichen, sei ein fataler Fehler, der Menschenleben kosten wird. Politiker und Gesundheitsexperten auf der ganzen Welt attackierten Trump für dieses Manöver, auch Bill Gates sparte nicht mit Kritik.



"So gefährlich wie es klingt"

Der Microsoft-Co-Gründer, der in den vergangenen Wochen wiederholt das Krisen­manage­ment der US-Regierung kritisiert hat, schrieb auf Twitter: "Das Einfrieren der Finanzierung der World Health Organization während einer Gesundheitskrise ist so gefährlich wie es klingt. Ihre Arbeit verlangsamt die Ausbreitung von Covid-19 und wenn diese Arbeit stoppt, dann gibt es keine Organisation, die sie ersetzen kann. Die Welt braucht die WHO mehr denn je."

Der Tweet fand auch breite Unterstützung und wurde bislang mehr als 160.000 Mal mit einem Like markiert. Trumps Einfrieren der Mittel ist zweifellos ein politisches Manöver, denn alleine stoppen kann er die Finanzierung nicht. Er kann sie nur 45 Tage pausieren, für einen dauerhaften Stopp bräuchte er den Segen des Kongresses und es ist fraglich, ob das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus das zuließe. Microsoft, Twitter, Bill Gates Microsoft, Twitter, Bill Gates Twitter/Bill Gates
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