Vodafone hat einen Termin für die Abschaltung der 3G-Infrastruktur
Der Netzbetreiber Vodafone hat als erster Anbieter eine Festlegung getroffen. Das Unternehmen wird demnächst sämtliche 3G-Dienste abschalten. Die Kapazitäten in den Funkbändern sollen dann komplett für LTE und 5G nutzbar sein.
Stichtag für das endgültige Aus ist der 30. Juni 2021, teilte das Unternehmen heute mit. Für die Kunden soll das dann keinerlei Nachteile mit sich bringen. Aktuell würden ohnehin nur noch 3 Prozent der Nutzer im Vodafone-Netz überhaupt auf 3G-Verbindungen zurückgreifen. Mit dem LTE-Netz würden außerdem rund 98 Prozent der Haushalte in Deutschland erreicht, während die 3G-Abdeckung nur auf 80 Prozent kommt.
Erfahrungen mit dem Schritt bringt Vodafone dabei schon mit. In den Niederlanden hat der dortige Netzbetreiber Vodafone/Ziggo seine 3G-Anlagen bereits zu Beginn dieses Jahres abgeschaltet. Und rund 20 Jahre nach dem Start der Technologie sieht man es als guten Zeitpunkt an, die Technik auch hierzulande in den Ruhestand zu schicken.
Damit die Abschaltung in Angriff genommen werden kann, sind aber nicht nur technische Fragen zu lösen. Denn Provider ohne eigenes Netz, die beispielsweise für Discounter-Angebote die Vodafone-Infrastruktuktur nutzen, griffen in der Vergangenheit oft ausschließlich auf 3G zurück. Inzwischen seien mit allen Partnern aber LTE-Vereinbarungen getroffen worden, teilte das Unternehmen mit.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Erfahrungen mit dem Schritt bringt Vodafone dabei schon mit. In den Niederlanden hat der dortige Netzbetreiber Vodafone/Ziggo seine 3G-Anlagen bereits zu Beginn dieses Jahres abgeschaltet. Und rund 20 Jahre nach dem Start der Technologie sieht man es als guten Zeitpunkt an, die Technik auch hierzulande in den Ruhestand zu schicken.
Partner sind informiert
Die Antennen an den Masten sind technologie-neutral und bleiben deshalb auch an den Mobilfunk-Standorten montiert. Nur vereinzelt werde altes Equipment ausgetauscht. Allerdings wird schrittweise das Frequenzspektrum, das den 3G-Diensten zur Verfügung gestellt wird, reduziert. Die frei werdenden Ressourcen will man dann den 4G-Diensten zur Verfügung stellen. Das soll sich für die Nutzer vor allem darin auswirken, dass sie bei diesen mehr Performance geliefert bekommen.Damit die Abschaltung in Angriff genommen werden kann, sind aber nicht nur technische Fragen zu lösen. Denn Provider ohne eigenes Netz, die beispielsweise für Discounter-Angebote die Vodafone-Infrastruktuktur nutzen, griffen in der Vergangenheit oft ausschließlich auf 3G zurück. Inzwischen seien mit allen Partnern aber LTE-Vereinbarungen getroffen worden, teilte das Unternehmen mit.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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