Tesla-Chef Elon Musk twittert kapitalistischen Nervenzusammenbruch

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Tesla-Chef Elon Musk hat es wieder einmal geschafft: Mit einem vielleicht unbedachten Tweet hat er einen Kursabfall der Tesla-Aktie verursacht - die Großanleger sind nicht begeistert und fordern Konsequenzen. Elon Musk sorgt wieder einmal für Ärger.
Infografik: Elon Musk - Das Leben in der ZusammenfassungElon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Seine Twitter-Eskapaden hatten bereits im vergangenen Jahr dazu geführt, dass er von Tesla-Anlegern verklagt wurde, die US-Börsenaufsicht SEC ihm verschiedene Auflagen auferlegte und dass er letztendlich als Chairman von Tesla zurücktreten musste. Gelernt hat er daraus aber wenn überhaupt nur wenig, wie nun seine letzten "Auftritte" bei Twitter zeigen (via The Verge).

Stress mit der Freundin

Elon Musk hatte demnach wohl eine schwere Woche. Er kündigte an, dass seine Freundin, die Musikerin Grimes, wütend auf ihn sei. Bei Twitter glaubten seine Fans und Follower dann, er könnte so etwas wie einen Nervenzusammenbruch gehabt haben - auf jeden Fall waren seine Aussagen, die er bei Twitter los ließ sehr konfus:

Zunächst meldete er, dass er "fast alle" seiner physischen Besitztümer verkaufen würde, es sei ihm alles egal. Ein Haus wolle er nicht länger besitzen. Dabei hatte er in den letzten Jahren rund ein Dutzend exklusive Häuser allein in Kalifornien gekauft. Dann twitterte er, dass Teslas Aktienkurs zu hoch sei, und schickte mit dieser undurchdachten Bemerkung seine Aktien auf Talfahrt. Schließlich meldete er sich mit Teilen der US-Nationalhymne "The Star Spangled Banner" zu Wort und zitierte Passagen aus Gedichten von Dylan Thomas.

Tesla-Aktie rutschte zweistellig ab

Die Tesla-Aktie fiel an der New Yorker Börse zeitweise um rund zwölf Prozent ab. Musk hatte dabei schon seit einigen Tagen nicht nur bei Twitter getrollt und viele seiner Anhänger aufgebracht. So hatte er bei der Telefon­kon­ferenz zur Bekanntgabe der Tesla-Quartals­zahlen die Maß­nahmen zur Be­kämpfung der Corona-Pandemie als "faschistisch" betititelt. Seiner Meinung nach verletzten die Maßnahmen die in der Verfassung garantierten (Freiheits)-Rechte.


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