Elon Musk kauft ein Stück Twitter, kritisiert mangelnde Meinungsfreiheit

Tesla-Chef Elon Musk hat sich bei Twitter eingekauft. Noch bevor er in der letzten Woche einmal mehr die Redefreiheit bei dem Mikro-Blogging-Dienst in Frage stellte, erwarb der derzeit reichste Mensch der Welt gut neun Prozent der Anteile von Twitter, wie jetzt bekannt wurde.
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Wie der US-Wirtschaftssender CNBC berichtet, wurde im Rahmen einer Notiz an die US-Börsenaufsicht bekannt, dass Elon Musk in großem Stil Aktien der Social-Media-Plattform Twitter erworben hat. Bereits Mitte März kaufte Musk den Angaben zufolge rund 9,2 Prozent der Anteile an Twitter und ist damit einer der größten Aktionäre des von ihm viel genutzten Diensts.

Manche Beobachter spekulieren nun, dass Musk auf irgendeine Art und Weise versuchen könnte, die komplette Kontrolle über Twitter zu erlangen. So spricht Analyst Dan Ives vom Beratungsunternehmen Wedbush, dass der Anteilskauf durch den Tesla-Chef zu "einer Art von Aufkauf" führen könnte, auch wenn seine Aktien als passiver Anteil eingestuft sind.

Kursanstieg um 25 Prozent macht Musks Investition lohnenswert

Insgesamt dürfte Musk schon jetzt von dem Einstieg bei Twitter profitieren, denn der Aktienkurs legte nach dem Bekanntwerden seines Engagements bereits um rund ein Viertel an Wert zu. Zum Ende letzter Woche waren Musks Anteile an Twitter rund 2,89 Milliarden Dollar wert. Der Tesla-Boss ist derzeit der reichste Mensch der Welt und sorgt auf Twitter immer wieder mit seinen Äußerungen für Aufsehen.

Dabei kritisierte er mehrfach auch den Umgang der Betreiber von Twitter mit den für alle Nutzer geltenden Regelungen und warf dem Unternehmen auch eine Einschränkung der Freiheit der Meinungsäußerung vor. Neun Tage nach seinem Aktienkauf startete Musk zuletzt eine Umfrage über Twitter, in der er die Frage stellte, ob der Dienst sich rigoros an das für eine funktionierende Demokratie so wichtige Prinzip der freien Meinungsäußerung hält.

Nachdem das absehbare Ergebnis feststand, erklärte Musk weiter, dass Twitter praktisch als "öffentlicher Dorfplatz funktioniere". Würde sich das Unternehmen daher nicht an die Prinzipien der freien Meinungsäußerung halten, untergrabe es damit die Demokratie. Einen Tag später fragte der Multi-Milliardär und reichste Mensch der Welt dann, ob eine "neue Plattform" für die freie Meinungsäußerung benötigt werde.
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