Nvidia GeForce Now verliert jetzt auch Microsoft, Codemasters & Co.
Für GeForce Now geht die Berg- und Talfahrt weiter, nachdem sich auch Microsoft, Codemasters und Warner Bros. dazu entschlossen haben, ihre Spiele von der Streaming-Plattform abzuziehen. Nvidia arbeitet jedoch an der Aufnahme von über 1500 weiteren Games.
In einem neuen Blog-Beitrag gibt Nvidia-Manager Phil Eisler bekannt, dass sämtliche Titel der vier Publisher Xbox Game Studios, Warner Bros., Klei Entertainment und Codemasters ab dem 24. April aus der Bibliothek von GeForce Now entfernt werden. Zu den wichtigsten Spielen der Unternehmen zählen die Mortal Kombat- und Batman Arkham-Reihen sowie viele Lego-Titel, Don't Starve und Rennspiele aus den Universen Grid, Dirt und der Formel 1 (F1). Mit dem Rückzug von Microsoft verliert GeForce Now unter anderem Cuphead, während sich die Tür für Spiele aus den Gears-, Forza- und Halo-Serien ebenfalls verschließt.
Viele auf Steam & Co. gekauften Spiele können mit GeForce Now gestreamt werden
Eisler macht Spielern jedoch Hoffnung: Unternehmen wie Ubisoft, Epic Games, Bungie, Bandai Namco und Valve bleiben an Bord. Er gibt an, dass derzeit 30 der 40 meistgespielten Titel aus der Steam-Bibliothek bereits für GeForce Now verfügbar sind. Außerdem soll Nvidia daran arbeiten, mehr als 1500 weitere Spiele für seine Streaming-Plattform zur Verfügung zu stellen. Angefangen mit der kompletten Assassin's Creed- und Far Cry-Serie, die ab sofort in Gänze über die Verbindung von Ubisofts Uplay und GeForce Now zum Streamen bereitstehen.
Siehe auch:
Viele auf Steam & Co. gekauften Spiele können mit GeForce Now gestreamt werden
Nach der Beta-Phase gaben drei Publisher Nvidia einen Korb
Bereits im Vorfeld zogen bekannte Publisher wie Activision Blizzard, Bethesda Softworks und 2K Games ihre Unterstützung des Spiele-Streaming-Service zurück. In nahezu allen Fällen dürfte der finanzielle Aspekt im Mittelpunkt stehen. Es wird angenommen, dass der für seine Grafikkarten bekannte Hersteller die Gaming-Industrie nur in einem geringen Maß oder gar nicht an den Einnahmen des neuen Gründer-Tarifs beteiligt, der mit 5,49 Euro pro Monat zu Buche schlägt. Microsoft hingegen dürfte sich derweil auf seinen kommenden Cloud-Gaming-Dienst Project xCloud konzentrieren, der in Konkurrenz mit Nvidia GeForce Now steht.Eisler macht Spielern jedoch Hoffnung: Unternehmen wie Ubisoft, Epic Games, Bungie, Bandai Namco und Valve bleiben an Bord. Er gibt an, dass derzeit 30 der 40 meistgespielten Titel aus der Steam-Bibliothek bereits für GeForce Now verfügbar sind. Außerdem soll Nvidia daran arbeiten, mehr als 1500 weitere Spiele für seine Streaming-Plattform zur Verfügung zu stellen. Angefangen mit der kompletten Assassin's Creed- und Far Cry-Serie, die ab sofort in Gänze über die Verbindung von Ubisofts Uplay und GeForce Now zum Streamen bereitstehen.
Welcher Spiele-Streaming-Dienst macht am Ende das Rennen?
Es bleibt abzuwarten, wer am Ende den Kampf um den Cloud-Gaming-Thron gewinnt. Während sich Nvidia GeForce Now mit bereits gekauften Spielen von Steam, Uplay und Co. verbinden kann, müssen für den Konkurrenten Google Stadia sämtliche Titel neu erstanden werden. Microsoft xCloud hingegen klinkt sich in den hauseigenen Game Pass und die für Xbox One sowie Xbox Series X zugelegten Spiele ein, um diese auf Smartphones, Notebooks und Co. zu bringen. Somit kämpft ein virtueller Nvidia-PC gegen die Insel-Lösung von Google und die Spiele-Flatrate von Microsoft.Siehe auch:
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