Nvidia bietet Spiel auf GeForce Now an, ohne nach Erlaubnis zu fragen
The Long Dark ist ein erfolgreiches Survival-Spiel des Indie-Entwicklers Hinterland Studio, dabei geht es um das Überleben in der eisigen Wildnis. Das Spiel wurde auch von GeForce Now angeboten, Nvidia hat bei den Entwicklern aber nie gefragt, ob sie damit einverstanden sind.
GeForce Now ist Anfang Februar nach einer langen Betaphase offiziell gestartet und anfangs sprachen viele von einem ernsthaften Konkurrenten für Stadia. Nun kann man diskutieren, ob der Google-Dienst nicht vor allem sich selbst ein Hindernis ist, dennoch oder vielleicht gerade deswegen dachten viele, dass Nvidia es besser machen könnte.
Doch seit dem Start häufen sich Kontroversen, denn nahezu wöchentlich verliert der Grafikchip-Hersteller einen Partner - oder was man dafür gehalten hat. Denn offenbar dachte man bei Nvidia, dass man die Spieleanbieter zwangsbeglücken kann und diese bei GeForce Now schon mitmachen werden.
Doch man hat die Rechnung ohne den Wirt bzw. die Wirte gemacht. Denn kurz nach Start hat Activision Blizzard alle seine Spiele vom Streaming-Dienst entfernen lassen, einige Tage später hat auch Bethesda seine Titel von GeForce Now entfernen lassen. Dabei geht es teilweise ums Geld, teilweise hat Nvidia ziemlich ungeschickt agiert und vertragliche Vereinbarungen recht naiv interpretiert.
Nun sorgt ein weiterer Fall für Diskussionen, vor allem in Bezug auf das spätere Wie der Reaktion. Denn auch beim Hinterland Studio, die Entwickler von The Long Dark, war man nicht einverstanden, dass man auf GeForce Now das Spiel anbietet. Das war auch kein vermeintliches "Missverständnis" wie im Fall von Activision Blizzard - man wurde schlichtweg nicht gefragt.
Damit war die Sache aber nicht zu Ende: Denn als Entschuldigung bot Nvidia dem Entwickler eine Grafikkarte an. Dazu meinte PC Gamer, dass das etwas sei, was man einem enttäuschten Kunden als Wiedergutmachung anbieten kann, aber nicht einem Geschäftspartner.
Doch seit dem Start häufen sich Kontroversen, denn nahezu wöchentlich verliert der Grafikchip-Hersteller einen Partner - oder was man dafür gehalten hat. Denn offenbar dachte man bei Nvidia, dass man die Spieleanbieter zwangsbeglücken kann und diese bei GeForce Now schon mitmachen werden.
Doch man hat die Rechnung ohne den Wirt bzw. die Wirte gemacht. Denn kurz nach Start hat Activision Blizzard alle seine Spiele vom Streaming-Dienst entfernen lassen, einige Tage später hat auch Bethesda seine Titel von GeForce Now entfernen lassen. Dabei geht es teilweise ums Geld, teilweise hat Nvidia ziemlich ungeschickt agiert und vertragliche Vereinbarungen recht naiv interpretiert.
Nun sorgt ein weiterer Fall für Diskussionen, vor allem in Bezug auf das spätere Wie der Reaktion. Denn auch beim Hinterland Studio, die Entwickler von The Long Dark, war man nicht einverstanden, dass man auf GeForce Now das Spiel anbietet. Das war auch kein vermeintliches "Missverständnis" wie im Fall von Activision Blizzard - man wurde schlichtweg nicht gefragt.
Grafikkarte als Wiedergutmachung
Creative Director Raphael van Lierop schreibt auf Twitter, dass es ihm für all jene leid tue, die deswegen enttäuscht sind, aber man sei eben nicht gefragt worden. Und Entwickler sollten kontrollieren dürfen, wo ihre Games existieren, so van Lierop.Damit war die Sache aber nicht zu Ende: Denn als Entschuldigung bot Nvidia dem Entwickler eine Grafikkarte an. Dazu meinte PC Gamer, dass das etwas sei, was man einem enttäuschten Kunden als Wiedergutmachung anbieten kann, aber nicht einem Geschäftspartner.
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