Apple stellt sich quer: Google Stadia, GeForce Now & Co. nicht für iOS
Auf Android-Geräten eröffnen Dienste wie Google Stadia oder GeForce Now die neue Welt des Game-Streaming. iOS-Nutzer werden diese und ähnliche Dienste nach dem Willen von Apple nicht nutzen können. Der Konzern verweist auf die App-Store-Regeln und sein eigenes Angebot.
Barnard bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass gleich mehrere Regeln für den App Store es eigentlich unmöglich machen, Game-Streaming-Dienste anzubieten. So schreibt Apple unter anderem vor, dass Spiele, die in Spiele-Abos angeboten werden, entweder exklusiv lizenziert oder im Besitz des Anbieters sein müssen. Darüber hinaus schreibt das Unternehmen fest, dass jedes angebotene Spiel als separater Download im App Store bereitgestellt wird. Apple stützt sich auf das Argument, dass man es nicht zulassen könne, dass einzelne Apps in einem Katalog ohne Prüfung hinzugefügt und entfernt werden können.
Auch, wenn es möglich wäre, Wege zur Erfüllung dieser Regeln zu finden, macht eine weitere Vorschrift das Anbieten von Game-Streaming über iOS-Apps unmöglich: Apple untersagt, dass Spiele direkt aus der Cloud auf iPhone und iPad gestreamt werden - "Clients für Cloud-basierte Apps sind für den App Store nicht geeignet", so der Konzern im Regelwerk.
Siehe auch:
iOS bleibt beim Game-Streaming wegen Apples strikten Regeln außen vor
Ein Blick in den App Store von Apple zeigt: Google Stadia, GeForce Now und andere Game-Streaming-Anbieter sind in einem der größten App-Kataloge der Welt nicht zu finden. Wie Bloomberg jetzt in einem Bericht schreibt, werfen Kritiker dem Unternehmen vor, sich solche Angebote mit einem strikten und "willkürlichen" Regelkatalog vom Hals zu halten, um die eigenen Angebote wie Arcade zu bevorteilen. "Dass sie sich manchmal so hartnäckig verhalten sorgt dafür, dass Apps sterben und Entwicklern andere potenzielle Einnahmen entgehen", zitiert Bloomberg den unabhängigen Entwickler David Barnard.Barnard bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass gleich mehrere Regeln für den App Store es eigentlich unmöglich machen, Game-Streaming-Dienste anzubieten. So schreibt Apple unter anderem vor, dass Spiele, die in Spiele-Abos angeboten werden, entweder exklusiv lizenziert oder im Besitz des Anbieters sein müssen. Darüber hinaus schreibt das Unternehmen fest, dass jedes angebotene Spiel als separater Download im App Store bereitgestellt wird. Apple stützt sich auf das Argument, dass man es nicht zulassen könne, dass einzelne Apps in einem Katalog ohne Prüfung hinzugefügt und entfernt werden können.
Auch, wenn es möglich wäre, Wege zur Erfüllung dieser Regeln zu finden, macht eine weitere Vorschrift das Anbieten von Game-Streaming über iOS-Apps unmöglich: Apple untersagt, dass Spiele direkt aus der Cloud auf iPhone und iPad gestreamt werden - "Clients für Cloud-basierte Apps sind für den App Store nicht geeignet", so der Konzern im Regelwerk.
Schwammig bis willkürlich
Apple scheint die Einhaltung der Regeln dabei aber nicht konsequent zu verfolgen. Der französische Game-Streaming-Anbieter Shadow war für Monate im App Store vertreten, wurde dann aber im Februar aus dem Katalog entfernt. Das Unternehmen teilt daraufhin nur mit, dass man sich im Gespräch mit Apple befinde. Vorerst sieht es danach aus, als will Apple keine solchen Apps im App-Store zulassen. Das Unternehmen verweist gegenüber Bloomberg darauf, dass Entwickler ja die Wahl hätten, iPhone- und iPad-Nutzer über den Browser zu erreichen.Siehe auch:
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