E-Auto-Nutzer stehen dumm da:
Hickhack um Ladesäulen eskaliert
Die Aufregung wäre groß, wenn Nutzer mit Aral-Kundenkarte nicht mehr bei Shell tanken dürften. Ein ähnlich bizarrer Konflikt spielt sich jetzt zwischen Ladesäulen-Betreibern ab: Da sich die Unternehmen nicht auf Gebühren einigen können, lässt man E-Auto-Nutzer nicht mehr laden.
Dieser Konflikt fußt auch darauf, dass verschiedene Anbieter im Markt verschiedene Rollen einnehmen. Sogenannte Charge Point Operator (CPO) bauen Ladesäulen und Infrastruktur auf und operieren aktuell vor allem auf Basis staatlicher Förderungen - wie heise Auto ausführt, erwarten Branchenvertreter, dass in diesem Bereich frühestens 2025 schwarze Zahlen geschrieben werden können. Ein Beispiel ist hier das Joint Venture Ionity, bei dem BMW Group, Daimler AG und Volkswagen AG sowie die Ford Motor Company vor allem das Ziel verfolgen, Ladesäulen für eigene Auto-Kunden aufzubauen.
Wie heise ausführt, ergibt sich aus der gegenseitigen Abhängigkeit von CPOs und MSPs auch großes Konfliktpotenzial, da diese darauf angewiesen sind, entsprechende B2B-Roamingtarife auszuhandeln. In diesen Verhandlungen setzen die Parteien jetzt eben darauf, den Kunden als Druckmittel einzusetzen - für die Elektromobilität und die Entwicklung des gesamten Marktes eine zweifelhafte Entscheidung.
Ein Streit zwischen verschiedenen Anbietern eskaliert
Das, was sich aktuell zwischen den größten Anbietern für Elektro-Tanksäulen in Deutschland abspielt, ist ein klassischer wirtschaftlicher Konflikt, der am Ende zu großen Teilen auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird. Ionity, einer der größten Anbieter für E-Ladeinfrastruktur in Deutschland, wird Kunden von EnBW mobility+ und ADAC e-charge ab dem 2. April vom Laden an seinen ultraschnellen Gleichstrom-Ladesäulen ausschließen. Der Grund: Unter den Unternehmen tobt ein Konflikt um Roaming-Gebühren für Fremdladungen. Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?
Dieser Konflikt fußt auch darauf, dass verschiedene Anbieter im Markt verschiedene Rollen einnehmen. Sogenannte Charge Point Operator (CPO) bauen Ladesäulen und Infrastruktur auf und operieren aktuell vor allem auf Basis staatlicher Förderungen - wie heise Auto ausführt, erwarten Branchenvertreter, dass in diesem Bereich frühestens 2025 schwarze Zahlen geschrieben werden können. Ein Beispiel ist hier das Joint Venture Ionity, bei dem BMW Group, Daimler AG und Volkswagen AG sowie die Ford Motor Company vor allem das Ziel verfolgen, Ladesäulen für eigene Auto-Kunden aufzubauen.
Der Konflikt landet beim Kunden
Daneben operieren sogenannte Mobility Service Provider (MSP) im Markt, die ihr Geschäft auf dem direkten Kundenkontakt aufbauen und beispielsweise Apps oder RFID-Karten bereitstellen und Abrechnungen vornehmen. Eine branchenweit genutzte Software sorgt dafür, dass hier fast überall in Europa mit Freischalt-Methoden eines Anbieters Strom fließen kann - zumindest technisch.Wie heise ausführt, ergibt sich aus der gegenseitigen Abhängigkeit von CPOs und MSPs auch großes Konfliktpotenzial, da diese darauf angewiesen sind, entsprechende B2B-Roamingtarife auszuhandeln. In diesen Verhandlungen setzen die Parteien jetzt eben darauf, den Kunden als Druckmittel einzusetzen - für die Elektromobilität und die Entwicklung des gesamten Marktes eine zweifelhafte Entscheidung.
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