Huawei: US-Embargo wirkt massiv - und die Zeiten werden noch härter
Die Sanktionen der USA wirken sich gravierend auf die Geschäftsentwicklung Huaweis aus. Das zeigen die Daten des Unternehmens, die jetzt für das abgeschlossene Geschäftsjahr vorgelegt wurden. Vor allem das internationale Geschäft ist betroffen.
Es gibt durchaus viele Unternehmen, die sich eine Einnahmesteigerung, wie sie Huawei im letzten Jahr hinlegte, wünschen würden. Immerhin kletterte der Umsatz um 19,1 Prozent auf 121 Milliarden Dollar. Dieses Wachstum ist gemessen an den Vorjahren allerdings ziemlich gering. Insbesondere im Detail zeigen sich die Probleme. Rasant steigende Umsätze erzielte der Konzern vor allem in China, während die wichtige Expansion auf dem Weltmarkt arg ins Stocken geriet.
Die Ursache sieht das Management im Grunde ausschließlich im Embargo der US-Regierung, das sich vielfältig auf Huawei auswirkt - obwohl der Konzern auf dem US-Markt selbst eigentlich nie richtig aktiv war. Allein schon die Probleme bei der Auslieferung von Smartphones inklusive Android und den Google-Services sind ein großes Problem, da letztere von den Nutzern außerhalb Chinas quasi erwartet werden. In China hingegen kann ohnehin kein Anbieter diese Services mitliefern.
Zwar hat man versucht Alternativen zu finden und auf den Weg zu bringen oder Lösungen in anderer Form zu finden - teilweise auch erfolgreich. Trotzdem wird es wohl auch im neuen Geschäftsjahr kaum besser werden. Denn nicht nur, dass die US-Regierung weiterhin Gespräche verweigert. Jetzt kommt auch noch die Corona-Krise hinzu. Und es ist zu erwarten, dass das Embargo sich zunehmend auch auf das Großkundengeschäft auswirkt, wenn beispielsweise keine Server-Prozessoren eingekauft werden können oder potenzielle Kunden lieber keine Mobilfunktechnik bei Huawei kaufen, als es sich mit den USA zu verscherzen.
Die Ursache sieht das Management im Grunde ausschließlich im Embargo der US-Regierung, das sich vielfältig auf Huawei auswirkt - obwohl der Konzern auf dem US-Markt selbst eigentlich nie richtig aktiv war. Allein schon die Probleme bei der Auslieferung von Smartphones inklusive Android und den Google-Services sind ein großes Problem, da letztere von den Nutzern außerhalb Chinas quasi erwartet werden. In China hingegen kann ohnehin kein Anbieter diese Services mitliefern.
Es wird noch schwerer
Schwierigkeiten hat man aber auch im Bezug von Komponenten, die von den US-Herstellern geliefert werden und für die es kaum Alternativen gibt. Prozessoren für Notebooks bekommt man eben nur von Intel oder AMD. Entsprechend groß war die Herausforderung im letzten Jahr - insbesondere im Geschäft mit Produkten für den Privatkundenmarkt, der hauptsächlich für das Wachstum verantwortlich ist, erklärte Vincent Pang, der das Westeuropa-Geschäft Huaweis leitet.Zwar hat man versucht Alternativen zu finden und auf den Weg zu bringen oder Lösungen in anderer Form zu finden - teilweise auch erfolgreich. Trotzdem wird es wohl auch im neuen Geschäftsjahr kaum besser werden. Denn nicht nur, dass die US-Regierung weiterhin Gespräche verweigert. Jetzt kommt auch noch die Corona-Krise hinzu. Und es ist zu erwarten, dass das Embargo sich zunehmend auch auf das Großkundengeschäft auswirkt, wenn beispielsweise keine Server-Prozessoren eingekauft werden können oder potenzielle Kunden lieber keine Mobilfunktechnik bei Huawei kaufen, als es sich mit den USA zu verscherzen.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen