Trump-Regierung will Huawei die Fertigung eigener CPUs erschweren
Ranghohe Mitglieder der Trump-Regierung haben einem neuen Bericht zufolge neue Maßnahmen gegen den chinesischen Smartphone-Hersteller und Netzwerk-Ausrüster Huawei beschlossen. Man will offenbar massiv in die Lieferkette für Prozessoren und andere Chips eingreifen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der US-Regierung berichtet, könnte Huawei nach dem Verbot einer direkten Kooperation mit US-Firmen vor einem neuen Problem stehen: Die USA wollen sogar Chip-Herstellern untersagen, ihre Produkte an Huawei zu liefern, wenn diese unter Verwendung von Technologie von amerikanischen Firmen gefertigt werden.
Die Kirin-Prozessoren stammen von der Huawei-eigenen Chipschmiede HiSilicon, die aber nicht über eigene Chipwerke verfügt. Wie diverse andere Chip-Anbieter wie Nvidia, AMD und Qualcomm setzt auch Huawei auf den taiwanischen Vertragsfertiger TSMC, der in seinen Werken natürlich Maschinen von US-amerikanischen Spezialfirmen einsetzt.
Bis vor einigen Wochen war US-Präsident Trump allerdings eher gegen die bereits länger geplanten drastischen Maßnahmen zur Einschränkung von Huaweis Chip-Lieferkette, heißt es. Mittlerweile hat sich die diplomatische Situation zwischen den USA und China aufgrund der wachsenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wieder verschlechtert, wobei zuletzt auch immer wieder die Ausweisung von Journalisten in beiden Ländern erfolgte.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hatte früheren Berichten zufolge bereits begonnen, weniger Aufträge von Huawei anzunehmen. Wie alle anderen Chipfertiger nutzt der Konzern vor allem Produktionsanlagen von US-Herstellern wie KLA Corp, Lam Research und Applied Materials, womit man in der Lage ist, hochmoderne und hochkomplizierte System-on-Chip-Designs umzusetzen, die in immer kleineren Strukturbreiten gebaut werden.
Weltgrößter Chip-Vertragsfertiger TSMC im Fadenkreuz
Chiphersteller wie TSMC, Qualcomm, Broadcom, STMicro und andere müssten künftig eine Lizenz bei der US-Regierung beantragen, um die Erlaubnis zur Lieferung von Chips an Huawei zu erhalten. Vor allem für TSMC dürfte dieser Schritt zu einem massiven Problem werden, denn der weltgrößte Vertragsfertiger für Smartphone-Prozessoren produziert einen Großteil der von Huawei entwickelten SoCs der Kirin-Serie, die in Geräten wie dem neuen Huawei P40 zum Einsatz kommen.Die Kirin-Prozessoren stammen von der Huawei-eigenen Chipschmiede HiSilicon, die aber nicht über eigene Chipwerke verfügt. Wie diverse andere Chip-Anbieter wie Nvidia, AMD und Qualcomm setzt auch Huawei auf den taiwanischen Vertragsfertiger TSMC, der in seinen Werken natürlich Maschinen von US-amerikanischen Spezialfirmen einsetzt.
Bis vor einigen Wochen war US-Präsident Trump allerdings eher gegen die bereits länger geplanten drastischen Maßnahmen zur Einschränkung von Huaweis Chip-Lieferkette, heißt es. Mittlerweile hat sich die diplomatische Situation zwischen den USA und China aufgrund der wachsenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wieder verschlechtert, wobei zuletzt auch immer wieder die Ausweisung von Journalisten in beiden Ländern erfolgte.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hatte früheren Berichten zufolge bereits begonnen, weniger Aufträge von Huawei anzunehmen. Wie alle anderen Chipfertiger nutzt der Konzern vor allem Produktionsanlagen von US-Herstellern wie KLA Corp, Lam Research und Applied Materials, womit man in der Lage ist, hochmoderne und hochkomplizierte System-on-Chip-Designs umzusetzen, die in immer kleineren Strukturbreiten gebaut werden.
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