Huawei stellt um: Weniger Smartphones, mehr Mobilfunk-Technik
Huawei hat begonnen, sich intern neu zu orientieren, wobei man für die nähere Zukunft einen Schwerpunkt auf den Ausbau des Geschäfts mit Mobilfunk-Netztechnik und weniger auf den Vertrieb von Smartphones legt. Schuld sind Trump und das Coronavirus.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review berichtet, will Huawei weniger in den Einkauf von Smartphone-Bauteilen investieren und setzt stattdessen verstärkt auf das andere Kerngeschät des Konzerns: die Entwicklung und den Vertrieb von Hardware für Mobilfunknetze.
Hintergrund sind angeblich die von der chinesischen Regierung vorgesehenen höheren Ausgaben für wichtige Infrastruktur, die dazu beitragen sollen, dass sich die Wirtschaft im "Reich der Mitte" möglichst rasch von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie erholt. Präsident Xi hatte festgelegt, dass mehr Geld in 5G- und andere Netze sowie den Ausbau von Kapazitäten in Rechenzentren fließen soll.
Für das Gesamtjahr hat Huawei aufgrund der Auswirkungen des US-Embargos gegen den Konzern und der Folgen der Coronavirus-Epidemie seine Prognose ohnehin schon zusammengestrichen. So geht das Unternehmen von "nur noch" rund 180 Millionen verkauften Smartphones aus. Gegenüber 2019 würde dies einem Rückgang um 25 Prozent entsprechen, hatte man im letzten Jahr doch noch ganze 240 Millionen Geräte verkauft.
Durch die eingebrochenen Verkäufe in China und vielen anderen Regionen muss Huawei nun mit dem ersten Rückgang seiner Verkaufszahlen bei Smartphones rechnen - bisher ging es jedes Jahr deutlich aufwärts. Die Nachfrage für die Produkte der Netzwerksparte ist unterdessen unverändert hoch, heißt es.
Einer der Gründe dafür ist, dass China inzwischen wieder beginnt, den Ausbau seiner 5G-Netze weiter voranzutreiben. Hinzu kommt, dass die Ausgaben für den Ausbau der Mobilfunknetze stetig fließen, während der Smartphone-Markt deutlich empfindlicher auf die weltweite Entwicklung im Privatkundenbereich reagiert, die jüngst eben vom Coronavirus ausgebremst wurde.
Siehe auch: Huawei P40 (Pro): Alle Details zu den Google-freien Top-Smartphones
Hintergrund sind angeblich die von der chinesischen Regierung vorgesehenen höheren Ausgaben für wichtige Infrastruktur, die dazu beitragen sollen, dass sich die Wirtschaft im "Reich der Mitte" möglichst rasch von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie erholt. Präsident Xi hatte festgelegt, dass mehr Geld in 5G- und andere Netze sowie den Ausbau von Kapazitäten in Rechenzentren fließen soll.
Einkauf von Smartphone-Teilen um bis zu 30 Prozent reduziert
Zwar hatte Huawei schon im Januar begonnen, beim Einkauf die Netzwerksparte zu bevorzugen, doch jetzt hat das Unternehmen laut dem Bericht seine für den Zeitraum zwischen April und Juni geplanten Zukäufe bei Smartphone-Bauteoilen um bis zu 30 Prozent reduziert. Dazu gehören auch Komponenten aus dem Display-Bereich.Für das Gesamtjahr hat Huawei aufgrund der Auswirkungen des US-Embargos gegen den Konzern und der Folgen der Coronavirus-Epidemie seine Prognose ohnehin schon zusammengestrichen. So geht das Unternehmen von "nur noch" rund 180 Millionen verkauften Smartphones aus. Gegenüber 2019 würde dies einem Rückgang um 25 Prozent entsprechen, hatte man im letzten Jahr doch noch ganze 240 Millionen Geräte verkauft.
Durch die eingebrochenen Verkäufe in China und vielen anderen Regionen muss Huawei nun mit dem ersten Rückgang seiner Verkaufszahlen bei Smartphones rechnen - bisher ging es jedes Jahr deutlich aufwärts. Die Nachfrage für die Produkte der Netzwerksparte ist unterdessen unverändert hoch, heißt es.
Einer der Gründe dafür ist, dass China inzwischen wieder beginnt, den Ausbau seiner 5G-Netze weiter voranzutreiben. Hinzu kommt, dass die Ausgaben für den Ausbau der Mobilfunknetze stetig fließen, während der Smartphone-Markt deutlich empfindlicher auf die weltweite Entwicklung im Privatkundenbereich reagiert, die jüngst eben vom Coronavirus ausgebremst wurde.
Siehe auch: Huawei P40 (Pro): Alle Details zu den Google-freien Top-Smartphones
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