Multi-Faktor-Authentifizierung könnte alle Microsoft-Hacks verhindern
Für Microsoft sind gehackte Konten an der Tagesordnung. Das allerdings liegt nicht an der Nachlässigkeit des Unternehmens. Vielmehr verwenden die Anwender die ihnen gebotenen Sicherheitsmaßnahmen nicht und dazu zählt vor allem Multi-Faktor-Authentifizierung.
Alleine im Januar 2020 musste Microsoft rund 1,2 Millionen kompromittierte Konten zählen. Im Prinzip hätten all diese Sicherheitsprobleme verhindert werden können, wenn die Nutzer eine einzige Einstellung vorgenommen hätten. Denn auf der Sicherheitskonferenz RSA verrieten Microsoft-Entwickler (via ZDNet), dass es zu 99,9 Prozent aller unerlaubten Zugriffe nicht gekommen wäre, wenn die Anwender mehrstufige Authentifizierungsmaßnahmen aktiviert hätten.
Microsoft teilte auf der Konferenz und per Blog mit, dass man täglich rund 30 Milliarden Logins erfasst, im Schnitt können 0,5 Prozent dieser Anmeldungen als Hacks gewertet werden. Wohlgemerkt ist das Wort Hack hier etwas viel gesagt, denn in der Regel werden an anderer Stelle entwendete Nutzer/Passwort-Kombinationen verwendet, um sich Zugriff auf Microsoft-Konten zu verschaffen. Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Zumeist kommen bei diesen Angriffen veraltete Sicherheitsprotokolle zum Einsatz, da diese Mehrwege-Authentifizierung erst gar nicht unterstützen. Unternehmen, die Legacy-Authentifizierung deaktivieren, können einen 67-prozentigen Rückgang an kompromittierten Konten feststellen, so der Redmonder Konzern.
Denn Multi-Faktor-Authentifizierung ist laut Microsoft der einfachste Weg, wie man solche Sicherheitsprobleme aus der Welt schaffen kann, 99,9 Prozent der virtuellen Einbrüche können damit verhindert werden. Und dann ist es auch egal, ob man ein starkes oder schwaches Passwort verwendet.
Microsoft teilte auf der Konferenz und per Blog mit, dass man täglich rund 30 Milliarden Logins erfasst, im Schnitt können 0,5 Prozent dieser Anmeldungen als Hacks gewertet werden. Wohlgemerkt ist das Wort Hack hier etwas viel gesagt, denn in der Regel werden an anderer Stelle entwendete Nutzer/Passwort-Kombinationen verwendet, um sich Zugriff auf Microsoft-Konten zu verschaffen. Infografik: Ein sicheres Passwort wählen
Schwache oder wiederverwendete Passwörter sind schuld
Die beliebteste Methode ist laut Microsoft allerdings das so genannte Passwort-Spraying. Hier werden einfach zu erratende Passwörter mit bekannten Nutzernamen ausprobiert, was erschreckend einfach bzw. oft funktioniert.Zumeist kommen bei diesen Angriffen veraltete Sicherheitsprotokolle zum Einsatz, da diese Mehrwege-Authentifizierung erst gar nicht unterstützen. Unternehmen, die Legacy-Authentifizierung deaktivieren, können einen 67-prozentigen Rückgang an kompromittierten Konten feststellen, so der Redmonder Konzern.
Denn Multi-Faktor-Authentifizierung ist laut Microsoft der einfachste Weg, wie man solche Sicherheitsprobleme aus der Welt schaffen kann, 99,9 Prozent der virtuellen Einbrüche können damit verhindert werden. Und dann ist es auch egal, ob man ein starkes oder schwaches Passwort verwendet.
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