Die Erde hat jetzt einen zweiten Mond - allerdings nur vorübergehend
Astronomen haben entdeckt, dass der Erdtrabant ein Geschwisterchen bekommen hat bzw. schon seit geraumer Zeit um die Erde ein Mini-Mond kreist. Das Objekt, das 2020 CD3 getauft wurde, ist allerdings winzig, was auch erklärt, dass es dort lange unentdeckt geblieben ist.
Dennoch kann und muss man streng genommen von einem Mond sprechen. Die Entdecker Kacper Wierzchos und Theodore Pruyne haben das Objekt vor gut einer Woche am Nachthimmel aufgespürt und ihre Beobachtung zur Bestätigung an Kollegen weitergegeben. In Folge haben laut NewScientist sechs weitere Observatorien auf der ganzen Welt das Objekt beobachtet. Sie bestätigen auch, dass der Mini-Mond "2020 CD3" seit bereits etwa drei Jahren gravitativ an die Erde "gebunden" ist.
Allerdings wird die Sache schon recht bald ein Ende haben. Denn der Orbit des Mini-Mondes ist nicht stabil, vermutlich im April 2020 wird der Gesteinsbrocken der Gravitation wieder entkommen. 2020 CD3 ist übrigens nicht der erste Zusatz-Mond, den sich unser Planet eingefangen hat: Zwischen September 2006 und Juni 2007 wurde erstmals ein solcher "blinder Passagier" ("2006 RH120") registriert.
Siehe auch: China zeigt, wie es auf der anderen Seite des Mondes aussieht
Etwa so groß wie ein Auto
Gleich vorweg: Es ist sprachlich wohl verwirrend, von einem Mond zu sprechen, denn die Entdeckung zweier Astronomen von Catalina Sky Survey aus Arizona ist natürlich nicht ansatzweise mit dem Erd-Mond vergleichbar. Das betrifft zunächst einmal die Größe, denn das Objekt misst zwischen 1,9 und 3,5 Meter - es ist also in etwa so groß wie ein Auto.Dennoch kann und muss man streng genommen von einem Mond sprechen. Die Entdecker Kacper Wierzchos und Theodore Pruyne haben das Objekt vor gut einer Woche am Nachthimmel aufgespürt und ihre Beobachtung zur Bestätigung an Kollegen weitergegeben. In Folge haben laut NewScientist sechs weitere Observatorien auf der ganzen Welt das Objekt beobachtet. Sie bestätigen auch, dass der Mini-Mond "2020 CD3" seit bereits etwa drei Jahren gravitativ an die Erde "gebunden" ist.
Vermutlich ein eingefangener Asteroid
Das Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union, das derartige kleine Objekte im Weltall registriert, schreibt, dass "keine Verbindung zu einem bekannten künstlichen Objekt gefunden wurde". Das lässt darauf schließen, dass es sich bei 2020 CD3 vermutlich um einen Asteroiden handelt, der von der Erdgravitation eingefangen wurde.Allerdings wird die Sache schon recht bald ein Ende haben. Denn der Orbit des Mini-Mondes ist nicht stabil, vermutlich im April 2020 wird der Gesteinsbrocken der Gravitation wieder entkommen. 2020 CD3 ist übrigens nicht der erste Zusatz-Mond, den sich unser Planet eingefangen hat: Zwischen September 2006 und Juni 2007 wurde erstmals ein solcher "blinder Passagier" ("2006 RH120") registriert.
Siehe auch: China zeigt, wie es auf der anderen Seite des Mondes aussieht
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