SpaceX: Mond- und Mars-Raumschiff Starship explodiert bei Drucktest
Elon Musks Weltraumunternehmen will mit dem Starship zum Mond und später zum Mars fliegen, vorerst flogen SpaceX aber nur die Trümmer des Raumschiffs um die Ohren. Denn das erst vor kurzem fertiggestellte Starship MK1 ist bei einem Test (teilweise) explodiert.
Das Ende September fertiggestellte Starship MK1 war natürlich ein Prototyp, der genau für Testzwecke gebaut worden ist. Einen solchen Test hat SpaceX nun durchgeführt und dieser konnte nicht erfolgreich absolviert werden. Wie The Verge berichtet, wurde gestern ein Drucktest durchgeführt, dabei wurden laut einem mittlerweile vorliegenden Statement des Raketenbauers die Systeme bis zum Maximum unter Druck gesetzt.
Raumfahrtenthusiasten, die in der Nähe des Testgeländes im texanischen Boca Chica Live-Streams zum Gelände eingerichtet haben, filmten den Test, der mit der Explosion eines Gases bzw. einer "Rauch"-Wolke ein abruptes Ende nahm.
Das Raumschiff selbst blieb stehen und von der Entfernung des Stream aus lässt sich auch nicht erkennen, wie groß der Schaden tatsächlich ist. Und auch wenn das Raumschiff stehen blieb, so ist es dennoch höchst unwahrscheinlich, dass SpaceX es oder auch nur Teile davon wiederverwenden kann, dafür sind Raumfahrtkomponenten sicherlich zu empfindlich.
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Letzteres darf aber durchaus bezweifelt werden: Denn SpaceX-Chef Elon Musk sprach bei der Vorstellung des nun explodierten Raumschiffs davon, dass dieses Flüge in geringe Höhen unternehmen könnte, eine (spätere) Version sollte innerhalb der nächsten sechs Monate einen Flug in den Erdorbit durchführen. Diese Ziele verfolgt SpaceX wohl nach wie vor, der Zeitplan dürfte aber ordentlich durcheinandergeraten sein.
Raumfahrtenthusiasten, die in der Nähe des Testgeländes im texanischen Boca Chica Live-Streams zum Gelände eingerichtet haben, filmten den Test, der mit der Explosion eines Gases bzw. einer "Rauch"-Wolke ein abruptes Ende nahm.
Das Raumschiff selbst blieb stehen und von der Entfernung des Stream aus lässt sich auch nicht erkennen, wie groß der Schaden tatsächlich ist. Und auch wenn das Raumschiff stehen blieb, so ist es dennoch höchst unwahrscheinlich, dass SpaceX es oder auch nur Teile davon wiederverwenden kann, dafür sind Raumfahrtkomponenten sicherlich zu empfindlich.
Auf YouTube ansehen"Kein ernsthafter Rückschlag"
Gegenüber The Verge hat SpaceX den Vorfall als nicht weiter schlimm bezeichnet: "Der Zweck des heutigen Tests war es, die Systeme bis zum Maximum unter Druck zu setzen, der Ausgang war deshalb nicht völlig unvorhergesehen. Es gab weder Verletzungen, noch war das ein ernsthafter Rückschlag."Letzteres darf aber durchaus bezweifelt werden: Denn SpaceX-Chef Elon Musk sprach bei der Vorstellung des nun explodierten Raumschiffs davon, dass dieses Flüge in geringe Höhen unternehmen könnte, eine (spätere) Version sollte innerhalb der nächsten sechs Monate einen Flug in den Erdorbit durchführen. Diese Ziele verfolgt SpaceX wohl nach wie vor, der Zeitplan dürfte aber ordentlich durcheinandergeraten sein.
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