DHL-Preissteigerung: Bundesnetzagentur leitet jetzt ein Verfahren ein
Die Preiserhöhung der Deutschen Post zum Jahreswechsel stößt bei der zuständigen Aufsichtsbehörde auf wenig Gegenliebe. Die Bundesnetzagentur teilte jetzt mit, dass man ein Verfahren zur Untersuchung der Angelegenheit eingeleitet habe.
Demnach sehe man seitens der Behörde Hinweise darauf, dass die Post mit ihrer Tochter DHL ungerechtfertigt Preiserhöhungen zu Lasten von Privatkunden vorgenommen habe. "Wir haben der Post unsere Bedenken gegen die Preiserhöhung bereits im Vorfeld verdeutlicht. Nun werden wir in einem offiziellen Verfahren untersuchen, ob die Post ihre Paketpreise missbräuchlich erhöht hat", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.
Einfach ist die Sache dabei letztlich nicht zu bewerten. Es gilt herauszufinden, ob die Preiserhöhung in einem Rahmen stattfand, den die Post nur aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung ausschöpfen konnte. Wenn die Bundesnetzagentur zu dem Schluss kommt, dass die Erhöhung des Portos in einer normalen Wettbewerbssituation so nie machbar gewesen wäre, wird sie zur Rücknahme der neuen Preise auffordern.
Die kritisierten Porto-Änderungen.
Eine weitere Kritik richtet sich in Richtung des relativ hohen Preisunterschieds zwischen Porto, das online gekauft wird, zu den Gebühren am klassischen Postschalter. Die Bundesnetzagentur vermutet hier eine einseitige Belastung des Schalterpakets. Es ist bisher nicht erkennbar, dass der Preisunterschied durch die Kostenstruktur gerechtfertigt ist.
Bei den Paket-Preisen kann die Bundesnetzagentur nur im Vorfeld Bedenken äußern und wie nun erfolgt eine weitergehende Untersuchung einleiten. Wenn sich hingegen am Briefporto etwas ändern soll, muss die Post im Vorfeld eine klare Genehmigung erhalten haben.
Siehe auch: Post/DHL: Preise fast aller Pakete und Päckchen werden teurer
Einfach ist die Sache dabei letztlich nicht zu bewerten. Es gilt herauszufinden, ob die Preiserhöhung in einem Rahmen stattfand, den die Post nur aufgrund ihrer marktbeherrschenden Stellung ausschöpfen konnte. Wenn die Bundesnetzagentur zu dem Schluss kommt, dass die Erhöhung des Portos in einer normalen Wettbewerbssituation so nie machbar gewesen wäre, wird sie zur Rücknahme der neuen Preise auffordern.
Die kritisierten Porto-Änderungen.
Differenz beim Online-Kauf zu groß
Bei der Behörde hegt man vor allem auch den Verdacht, dass die Begründung des Unternehmens. wonach verschiedene Kostensteigerungen bei Personal und Transport die Erhöhung notwendig machten, so nicht haltbar ist. In einer ersten Analyse kam man zu dem Schluss, dass die tatsächlich anfallenden Kosten niedriger liegen. Das habe man so auch schon im Vorfeld mitgeteilt.Eine weitere Kritik richtet sich in Richtung des relativ hohen Preisunterschieds zwischen Porto, das online gekauft wird, zu den Gebühren am klassischen Postschalter. Die Bundesnetzagentur vermutet hier eine einseitige Belastung des Schalterpakets. Es ist bisher nicht erkennbar, dass der Preisunterschied durch die Kostenstruktur gerechtfertigt ist.
Bei den Paket-Preisen kann die Bundesnetzagentur nur im Vorfeld Bedenken äußern und wie nun erfolgt eine weitergehende Untersuchung einleiten. Wenn sich hingegen am Briefporto etwas ändern soll, muss die Post im Vorfeld eine klare Genehmigung erhalten haben.
Siehe auch: Post/DHL: Preise fast aller Pakete und Päckchen werden teurer
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Christian Kahle
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