Fremde Kamera-Bilder: Google wirft Xiaomi von der Nest-Plattform

überwachung, Spionage, Beobachtung, Fernglas, Fernrohr Bildquelle: Pixabay
Viele Geräte, die mit dem Begriff "smart" beworben werden, haben ziemlich dumme und gravierende Sicherheitsmängel. Bei Xiaomi ging das nun so weit, dass es sogar Google zu viel wurde und den Chinesen den Zugang zur Nest-Plattform sperrte. Die Geschichte begann mit Berichten eines Nutzers der Xiaomi Mijia-Kamera, der die Bilder seines Gerätes über den Google Nest Hub streamen wollte. Zu sehen bekam er hier allerdings Aufnahmen aus den Haushalten wildfremder Menschen - so konnte er Babys beim Schlafen beobachten und in einem Fall auch einen erwachsenen User. In anderen Fällen waren es auch einfach mal fremde Wohnzimmer.

In dem Fall kam die Xiaomi Mijia 1080p Smart IP Security Camera zum Einsatz, die ihre Aufnahmen in den Mi Home-Cloud-Service streamt, berichtete Android Police. Dieser wiederum lässt sich mit der Google Nest-Plattform verknüpfen, die als zentrale Steuerung für so genannte Smart Home-Systeme zum Einsatz kommt. Die Kamera hatte der Nutzer nach eigenen Angaben neu über AliExpress gekauft und frisch eingerichtet, als die Aufnahmen aus fremden Haushalten bei ihm landeten. Fremde Bilder von Xiaomi-KamerasSo sieht es anderswo aus.

Krisenreaktion angelaufen

Der Nutzer selbst konnte nicht nachvollziehen, wo genau der Fehler lag. Die Aufnahmen, die er geliefert bekam, stammten aber wohl vom jeweils gleichen Kamera-Modell und wechselten scheinbar zufällig zu anderen Anwendern. Bei Google reagierte man umgehend und stoppte die Anbindung der Xiaomi-Cloud an die Nest-Plattform. Darüber hinaus, so hieß es, stehe man mit dem chinesischen Anbieter in Kontakt und arbeite gemeinsam an einer Lösung des Problems.

Es handelt sich keineswegs um den ersten Vorfall dieser Art. Auch Nutzer der Nest-Kameras von Google selbst bekamen schon Bilder fremder Nutzer geliefert. Es ist auch davon auszugehen, dass ähnliche Vorfälle in unterschiedlicher Ausprägung immer wieder vorkommen werden, solange vermeintlich smarte Geräte die intimsten Lebensbereiche von Nutzern beobachten, ihre Daten in die Cloud senden und die jeweiligen Produkte sich auch noch einem scharfen Preiskampf unterwerfen.

Update: Ein Xiaomi-Sprecher erklärte, dass man den eigenen Dienst auch erst einmal ausgesetzt habe. Weiterhin wurde das Problem in Zusammenarbeit mit Google auch schon behoben. Als Ursache wurden "schlechte Netzwerkbedingungen" benannt - was das allerdings sein soll, führte man nicht weiter aus.

Siehe auch: Smart Home: Wenn die Küchen-Kamera mit Kindesentführung droht überwachung, Spionage, Beobachtung, Fernglas, Fernrohr überwachung, Spionage, Beobachtung, Fernglas, Fernrohr Pixabay
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