Smart Home: Wenn die Küchen-Kamera mit Kindesentführung droht
Immer mehr Nutzer der Nest-Kameras berichten davon, dass die Geräte plötzlich beginnen, sehr unheimliche Dinge zu erzählen. So drohte in einem Fall eine Stimme aus der Kamera sogar, das Kind der Familie zu entführen.
Infografik: Nachholbedarf bei der Sicherung des Smart Homes
Eine ganze Reihe von Verbrauchern hat sich inzwischen dazu hinreißen lassen, im eigenen Haushalt Überwachungskameras mit Internet-Anbindungen hinstellen zu lassen. Auf diese Weise wollen beispielsweise überfürsorgliche Eltern jederzeit per Smartphone nachsehen können, was Kind und Babysitter zu Hause treiben. Wer sich allerdings halbwegs mit der Sicherheits-Situation im Netz auskennt, dürfte sich kaum darüber wundern, dass nicht immer nur die Besitzer selbst einen Zugriff auf die Geräte haben.
Das führt beispielsweise bei den Nest-Kameras, die auch gleich noch eine Sprachausgabe mitbringen, zu äußerst seltsamen bis unheimlichen Situationen. So berichtet im SiliconValley-Magazin beispielsweise ein Nutzer des Google-Gerätes davon, dass eines Tages die Kamera in der Küche begann, mit einer weiblichen Stimme zum 18 Monate alten Sohn der Familie zu sprechen. Die von der Babysitterin schnell informierten Eltern konnten sich zwar in die Übertragung einschalten und zuhören, aber selbst erst einmal nichts tun.
Die Stimme lobte unter anderem die Einrichtung des Hauses und verlangte eine Antwort der Babysitterin. Als diese aber über längere Zeit nicht reagierte, wurden der Tonfall rauher: "Ich hole euer Baby, wenn du Schlampe mir nicht antwortest", tönte es aus der Überwachungskamera. Die Besitzer konnten nichts anderes tun, als das Gerät nach der Ankunft im eigenen Heim von Strom und Netzwerk zu trennen und die Passwörter zu ändern.
Und wenn es im aktuellen Fall um Nest-Systeme ging, sieht die Situation bei anderen Produkten dieser Art kaum anders aus. Und nicht immer sind die Eindringlinge so forsch, dass sie gleich das Mikrofon in den Kameras benutzen, um für Irritationen zu sorgen. Man kann davon ausgehen, dass die Fremden in den meisten Fällen schlicht zuschauen, was andere Menschen in ihren Wohnungen so treiben.
Siehe auch: Amazon: Mitarbeiter gucken auch Cam-Aufnahmen aus Wohnungen an
Infografik: Nachholbedarf bei der Sicherung des Smart Homes
Eine ganze Reihe von Verbrauchern hat sich inzwischen dazu hinreißen lassen, im eigenen Haushalt Überwachungskameras mit Internet-Anbindungen hinstellen zu lassen. Auf diese Weise wollen beispielsweise überfürsorgliche Eltern jederzeit per Smartphone nachsehen können, was Kind und Babysitter zu Hause treiben. Wer sich allerdings halbwegs mit der Sicherheits-Situation im Netz auskennt, dürfte sich kaum darüber wundern, dass nicht immer nur die Besitzer selbst einen Zugriff auf die Geräte haben.
Das führt beispielsweise bei den Nest-Kameras, die auch gleich noch eine Sprachausgabe mitbringen, zu äußerst seltsamen bis unheimlichen Situationen. So berichtet im SiliconValley-Magazin beispielsweise ein Nutzer des Google-Gerätes davon, dass eines Tages die Kamera in der Küche begann, mit einer weiblichen Stimme zum 18 Monate alten Sohn der Familie zu sprechen. Die von der Babysitterin schnell informierten Eltern konnten sich zwar in die Übertragung einschalten und zuhören, aber selbst erst einmal nichts tun.
Die Stimme lobte unter anderem die Einrichtung des Hauses und verlangte eine Antwort der Babysitterin. Als diese aber über längere Zeit nicht reagierte, wurden der Tonfall rauher: "Ich hole euer Baby, wenn du Schlampe mir nicht antwortest", tönte es aus der Überwachungskamera. Die Besitzer konnten nichts anderes tun, als das Gerät nach der Ankunft im eigenen Heim von Strom und Netzwerk zu trennen und die Passwörter zu ändern.
Kein Einzelfall
Ähnliche Vorfälle gab es auch schon bei diversen anderen Nutzern. Allerdings liegt das nicht unbedingt an Google. Häufig genügt es, wenn selbst Angreifer mit geringerem technischen Sachverstand sich durch Sammlungen von E-Mail-Adressen und Passwörtern wühlen, die anderen Diensten verloren gingen. Da die meisten Anwender eben nicht für jeden Dienst ein eigenes, sicheres Passwort verwenden, kommt man so eben auch in die Google-Accounts hinein.Und wenn es im aktuellen Fall um Nest-Systeme ging, sieht die Situation bei anderen Produkten dieser Art kaum anders aus. Und nicht immer sind die Eindringlinge so forsch, dass sie gleich das Mikrofon in den Kameras benutzen, um für Irritationen zu sorgen. Man kann davon ausgehen, dass die Fremden in den meisten Fällen schlicht zuschauen, was andere Menschen in ihren Wohnungen so treiben.
Siehe auch: Amazon: Mitarbeiter gucken auch Cam-Aufnahmen aus Wohnungen an
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