Nach 8 Millionen Downloads:
42 Android-Apps mit Adware infiziert

Die Sicherheitsforscher von ESET haben insgesamt 42 Apps aufgespürt, die im Google Play Store für Android-Smartphones mit Adware infiziert sind. Es wird berichtet, dass die betroffenen Programme bereits mil­lio­nen­fach heruntergeladen wurden und Nutzer ausspionieren.
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portal gda / Flickr
Mit seiner Offenheit bringt das auf Smartphones beliebte Betriebssystem Google Android vie­le Vorteile mit sich, zeigt aber in einigen Fällen auch seine Anfälligkeit in Hinsicht auf Schad­soft­ware. Wie das slo­wa­ki­sche Si­cher­heits­un­ter­neh­men ESET (via TechCrunch) bekannt gab, konnte ihr Forscherteam 42 Apps entdecken, die Teil einer so genannten Adware-Kam­pa­gne geworden sind. Namentlich werden unter anderem Apps wie Video Download Master, Ringtone Maker Pro, SaveInsta und Tank Classic genannt, die zu den beliebtesten der in­fi­zier­ten Programme gehören. Im Gesamten sprechen die Experten von acht Millionen be­trof­fe­nen Android-Nutzern, die mit der Software in Berührung gekommen sind. ESET Adware-Enttarnung von Android-AppsEine Teil-Übersicht betroffener Android-Apps der Adware-Kampagne

Nutzer werden mit Werbung belagert und ausspioniert

Bemerkbar macht sich die als "Android/AdDisplay.Ashas" erkannte Adware mit wiederholt angezeigter Vollbild-Werbung, die vom Nutzer nicht unterdrückt werden kann. Damit jedoch nicht genug, zusätzlich lesen die Apps im Hintergrund verschiedene Nutzerdaten aus. Unter anderem werden neben den Informationen über das Smartphone und die Android-Version auch installierte Apps ausgelesen und der Status übermittelt, ob das Gerät Software-In­stal­la­tion von Drittanbieter-Quellen erlaubt. Letzteres könnte dafür sorgen, dass zukünftig wei­te­re Malware auf dem Gerät installiert werden kann.

Um das Löschen der infizierten Apps zu er­schwe­ren, wird das App-Icon oftmals in der Pro­gramm­über­sicht ausgeblendet oder an die­ser Stelle nur mit einer Verknüpfung plat­ziert. Auch über die Tarnung der Wer­be­an­zei­gen als "offizielle" Google- oder Facebook-Ads wird be­rich­tet. Lukas Stefanko, Malware-Forscher bei ESET gibt an: "Das Google Sicherheitsteam hat nach unserer Meldung alle Apps entfernt. Den­noch sind diese Apps weiterhin auf einigen Dritt­an­bieter App-Stores verfügbar." Die Ex­per­ten konnten die Adware-Kampagne bis zu ei­nem Studenten aus Vietnam zurückverfolgen.

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