Kleidung aus schlimmsten Bangladesch-Fabriken:
Gibt es bei Amazon
Der internationale Aufschrei war groß, als vor einigen Jahren zahlreiche Näherinnen von Billig-Kleidung in Bangladesch starben. Die Empörung genügte, um viele Anbieter zu schärferen Kontrollen bei ihren Zulieferern zu bringen. Bei Amazon hingegen tat sich offenbar nichts.
Bei dem Brand, der zum Fanal für die Zustände in der Textilindustrie wurde, kamen damals 117 Menschen ums Leben. Einige Monate später stürzte sogar ein Gebäude ein, was zu über 1100 Toten führte. In der Reaktion wurden auch diverse große Handelsketten, in deren Auftrag dort Kleidung möglichst billig und unter schlimmsten Bedingungen produziert wird, an den Pranger gestellt. Das hatte Wirkung: Auch wenn die Zustände sich nicht grundlegend gewandelt haben, gibt es doch bestimmte Kriterien für den Arbeitsschutz und die Arbeitnehmerrechte, auf die sich die großen Abnehmer für ihre Zulieferer verpflichteten.
Trotzdem gibt es noch immer Fabriken, in denen ähnlich produziert wird wie in der damals eingestürzten Fabrik. Das Wall Street Journal hat einen Produzenten gefunden, bei dem die Türen während der Schicht abgeschlossen werden, damit sich keine Näherin von ihrem Arbeitsplatz entfernt. Ein Alarmsystem für den Fall eines ausbrechenden Feuers gibt es nicht und die Frauen arbeiten hier zwölf Stunden am Tag. Die produzierten Waren lassen sich in den USA dann über Amazon kaufen.
Amazon verdient letztlich gut an den externen Anbietern und so wie diese die dominante Position Amazons ausnutzen, um mehr Kunden zu erreichen, stellen sie für den Handelskonzern einen wichtigen Teil des Fundamentes dar, auf dem die eigene Dominanz basiert. Hinzu kommt, dass man es hier mit einem weiteren Beispiel zu tun hat, dass Amazon letztlich keine hinreichende Kontrolle über die Vertragspartner ausübt. Zu den daraus resultierenden Markenrechtsverletzungen und dem Vertrieb abgelaufener Lebensmittel kommt nun also der Verkauf von Kleidung, die unter schlimmsten Bedingungen produziert wird, hinzu.
Siehe auch: Nächstes Problem im Amazon Marketplace: Abgelaufene Lebensmittel
Trotzdem gibt es noch immer Fabriken, in denen ähnlich produziert wird wie in der damals eingestürzten Fabrik. Das Wall Street Journal hat einen Produzenten gefunden, bei dem die Türen während der Schicht abgeschlossen werden, damit sich keine Näherin von ihrem Arbeitsplatz entfernt. Ein Alarmsystem für den Fall eines ausbrechenden Feuers gibt es nicht und die Frauen arbeiten hier zwölf Stunden am Tag. Die produzierten Waren lassen sich in den USA dann über Amazon kaufen.
Das altbekannte Problem
Um Einzelfälle soll es sich dabei nicht handeln. Allerdings kauft Amazon die fraglichen Produkte nicht selbst ein und verkauft sie dann weiter. Auf die Plattform kommen sie über die zahlreichen externen Anbieter, die Amazon in erster Linie als Marktplatz benutzen und hier auf eine möglichst große Reichweite hoffen. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass man den großen Konzern hier aus einer Verantwortung entlassen könnte.Amazon verdient letztlich gut an den externen Anbietern und so wie diese die dominante Position Amazons ausnutzen, um mehr Kunden zu erreichen, stellen sie für den Handelskonzern einen wichtigen Teil des Fundamentes dar, auf dem die eigene Dominanz basiert. Hinzu kommt, dass man es hier mit einem weiteren Beispiel zu tun hat, dass Amazon letztlich keine hinreichende Kontrolle über die Vertragspartner ausübt. Zu den daraus resultierenden Markenrechtsverletzungen und dem Vertrieb abgelaufener Lebensmittel kommt nun also der Verkauf von Kleidung, die unter schlimmsten Bedingungen produziert wird, hinzu.
Siehe auch: Nächstes Problem im Amazon Marketplace: Abgelaufene Lebensmittel
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
- Forza Horizon 6: Fehlermeldung beim ersten Start - Was nun zu tun ist
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- KI-Lobby: Europa muss sich entscheiden - wir oder das Klima
- Gmail: Endlich dürfen deutsche User ihre Mail-Adresse ändern - So gehts
- App für Vorhersagen: Zuckerberg will Polymarket und Co. abkupfern
- Keine Kreditkarte mehr nötig: EC-Karte erhält neue praktische Features
- 436.000 Jobs: Rekord-Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Galaxy Watch Ultra 2: Erste Render-Bilder zeigen das Design im Detail
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Home Assistant OS 18.0 Endlich wird die Basis richtig aufgeräumt
d-hubs - Heute 10:54 Uhr -
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
Maik1000 - Gestern 13:50 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - 19.06. 11:14 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen