Nächstes Problem im Amazon Marketplace:
Abgelaufene Lebensmittel
Amazon kommt mit seiner immer größer werdenden Marketplace-Plattform in immer gravierendere Schwierigkeiten. Waren es bisher vor allem Markenrechts-Probleme, tauchen nun immer mehr Beschwerden über abgelaufene Lebensmittel auf.
Infografik: Durchbruch für Lebensmittel aus dem Netz?
Inzwischen wird der Marketplace von 2,5 Millionen Drittanbietern aller Größenordnungen genutzt, um Produkte zu verkaufen. Das liegt vor allem daran, dass Amazon im Online-Handel so dominant ist, dass Nutzer nur in Ausnahmefällen andere Online-Shops ansteuern. Wer nach irgendeiner Ware sucht, bemüht erst einmal die große Plattform und andere Anbieter nutzen die Chance, sich hier zu präsentieren.
Unter den zahlreichen Händlern tummeln sich natürlich auch diverse schwarze Schafe und Amazon betreibt durchaus einigen Aufwand, um diese unter Kontrolle zu bekommen. Doch während Produktfälscher beispielsweise noch ganz gut ausfindig gemacht werden können, sieht das bei dem zunehmenden Problem bei Lebensmitteln anders aus. Denn wer am Ende die richtige Ware verschickt, die dann über dem Haltbarkeitsdatum liegt, lässt sich kaum kontrollieren, wie aus einem Bericht von CNBC hervorgeht.
Allerdings ist das nicht immer auch wirklich ein Problem. Manchmal kommen kleinere lokale Firmen bei Insolvenzen oder Filialschließungen anderer zu günstigen Produkten. Als vor einiger Zeit beispielsweise eine große Kaffeekette diverse Standorte schloss, tauchten über zwei Jahre hinweg von dort stammende Päckchen mit Früchte-Tees und Kandis-Zucker auf. Auf den Waren steht dann zwar stets ein Mindeshaltbarkeitsdatum, trotzdem sind sie problemlos auch Jahre nach dessen Ablauf noch nutzbar.
Trotzdem sind solche Fälle natürlich nicht besonders gut für den Ruf der Plattform - denn die Masse der Verbraucher ist darauf konditioniert, Produkte nach Ablauf des aufgedruckten Datums sogar wegzuwerfen. Das führt dann zu einem Image des Marketplace als Ramsch-Resterampe und seriöse, gute Anbieter werden so leicht mit in Sippenhaft genommen.
Infografik: Durchbruch für Lebensmittel aus dem Netz?
Inzwischen wird der Marketplace von 2,5 Millionen Drittanbietern aller Größenordnungen genutzt, um Produkte zu verkaufen. Das liegt vor allem daran, dass Amazon im Online-Handel so dominant ist, dass Nutzer nur in Ausnahmefällen andere Online-Shops ansteuern. Wer nach irgendeiner Ware sucht, bemüht erst einmal die große Plattform und andere Anbieter nutzen die Chance, sich hier zu präsentieren.
Unter den zahlreichen Händlern tummeln sich natürlich auch diverse schwarze Schafe und Amazon betreibt durchaus einigen Aufwand, um diese unter Kontrolle zu bekommen. Doch während Produktfälscher beispielsweise noch ganz gut ausfindig gemacht werden können, sieht das bei dem zunehmenden Problem bei Lebensmitteln anders aus. Denn wer am Ende die richtige Ware verschickt, die dann über dem Haltbarkeitsdatum liegt, lässt sich kaum kontrollieren, wie aus einem Bericht von CNBC hervorgeht.
Nicht immer droht Gefahr
Der US-Sender hat sich durch das Kunden-Feedback gearbeitet und fand zahlreiche Beschwerden über die Zustellung abgelaufener Produkte - von Dressings über Trockenfleisch bis hin zu Baby-Nahrung und Kaffeesahne, die schon beim Öffnen des Paketes einen ranzigen Geruch verströmte. Eine daraufhin durchgeführte automatisierte Analyse der 100 größten Anbieter in der Lebensmittel-Kategorie zeigte, dass 40 Prozent der Händler mindestens fünf Beschwerden aufgrund von abgelaufenen Lebensmitteln erhalten haben.Allerdings ist das nicht immer auch wirklich ein Problem. Manchmal kommen kleinere lokale Firmen bei Insolvenzen oder Filialschließungen anderer zu günstigen Produkten. Als vor einiger Zeit beispielsweise eine große Kaffeekette diverse Standorte schloss, tauchten über zwei Jahre hinweg von dort stammende Päckchen mit Früchte-Tees und Kandis-Zucker auf. Auf den Waren steht dann zwar stets ein Mindeshaltbarkeitsdatum, trotzdem sind sie problemlos auch Jahre nach dessen Ablauf noch nutzbar.
Trotzdem sind solche Fälle natürlich nicht besonders gut für den Ruf der Plattform - denn die Masse der Verbraucher ist darauf konditioniert, Produkte nach Ablauf des aufgedruckten Datums sogar wegzuwerfen. Das führt dann zu einem Image des Marketplace als Ramsch-Resterampe und seriöse, gute Anbieter werden so leicht mit in Sippenhaft genommen.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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