Bank verzichtet auf Microsoft & Amazon und spart Milliarden pro Jahr
Das Outsourcing zu großen Cloud-Anbietern scheint in vielen Fällen deshalb günstiger zu sein, weil die eigene IT-Infrastruktur vollkommen ineffizient ist. Eine große Bank hat hier mal ihre Hausaufgaben erledigt und fährt aktuell sehr viel billiger mit einer hauseigenen Lösung.
Bei der Bank of America hatte man sich in einer Zeit, in der die große Auslagerungswelle in vielen Unternehmen richtig losging, für einen anderen Weg entschieden. Man nahm 350 Millionen Dollar in die Hand, um die klassische IT-Infrastruktur in eine so genannte Privat Cloud umzubauen. Das dauerte von 2013 bis 2017 und sorgte seitdem für signifikante Einsparungen.
Brian Moynihan, Chef der Bank, erklärte laut einem Bericht des Magazins Business Insider, dass man zur Spitzenzeit 200.000 Server in rund 60 Datenzentren betrieb. Heute sind nur noch 70.000 Systeme im Betrieb, wobei der überwiegende Teil der alltäglichen Last sogar von nur 8000 Servern bewältigt wird. 23 Datenzentren sind aktuell noch übriggeblieben. "Wir haben unsere Ausgaben so um rund 40 Prozent oder 2 Milliarden Dollar pro Jahr reduziert", so Moynihan.
Und das nicht einmal bei gleichbleibendem oder gar geringeren Leistungsbedarf. Die Zahl der digital durchgeführten Transaktionen steigt immer weiter und vor allem die Mobile-Zugriffe sind in der letzten Zeit massiv gestiegen. Im Management der Bank geht man davon aus, dass man mit der eigenen Cloud-Infrastruktur letztlich um 25 bis 30 Prozent unter den Kosten liegt, die für die Anmietung vergleichbarer Ressourcen bei öffentlichen Anbietern wie Microsoft oder Amazon anfallen würden.
Allerdings fühlt man sich aus irgendwelchen Gründen trotzdem zu den externen Cloud-Anbietern hingezogen und nutzt die eigene Effizienz inzwischen eher als Druckmittel in den Verhandlungen mit externen Dienstleistern. Doch diese müssen eben nicht nur beim Preis mithalten können, sondern auch die zahlreichen Sicherheitsanforderungen erfüllen, die für die Infrastruktur einer Bank notwendig sind.
Siehe auch: Zweiter Anlauf: Neue deutsche Microsoft Cloud-Rechenzentren eröffnet
Brian Moynihan, Chef der Bank, erklärte laut einem Bericht des Magazins Business Insider, dass man zur Spitzenzeit 200.000 Server in rund 60 Datenzentren betrieb. Heute sind nur noch 70.000 Systeme im Betrieb, wobei der überwiegende Teil der alltäglichen Last sogar von nur 8000 Servern bewältigt wird. 23 Datenzentren sind aktuell noch übriggeblieben. "Wir haben unsere Ausgaben so um rund 40 Prozent oder 2 Milliarden Dollar pro Jahr reduziert", so Moynihan.
Und das nicht einmal bei gleichbleibendem oder gar geringeren Leistungsbedarf. Die Zahl der digital durchgeführten Transaktionen steigt immer weiter und vor allem die Mobile-Zugriffe sind in der letzten Zeit massiv gestiegen. Im Management der Bank geht man davon aus, dass man mit der eigenen Cloud-Infrastruktur letztlich um 25 bis 30 Prozent unter den Kosten liegt, die für die Anmietung vergleichbarer Ressourcen bei öffentlichen Anbietern wie Microsoft oder Amazon anfallen würden.
Allerdings fühlt man sich aus irgendwelchen Gründen trotzdem zu den externen Cloud-Anbietern hingezogen und nutzt die eigene Effizienz inzwischen eher als Druckmittel in den Verhandlungen mit externen Dienstleistern. Doch diese müssen eben nicht nur beim Preis mithalten können, sondern auch die zahlreichen Sicherheitsanforderungen erfüllen, die für die Infrastruktur einer Bank notwendig sind.
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Christian Kahle
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