Stadia: Google verspricht geringere Latenz als bei lokalem Gaming-PC
Googles Spiele-Streamingdienst Stadia wird von vielen Gamern ungeduldig erwartet und man ist gespannt, wie gut ein solches Konzept funktionieren kann. Insbesondere die Latenzen stehen dabei im Fokus. Doch Google sichert weiter zu, dass diese keine Rolle spielen werden.
Madj Bakar, Entwicklungs-Chef bei Google, verstieg sich in einem Interview nun zu noch weitergehenden Versprechen: Die Reaktionszeiten sollen bei Stadia sogar besser ausfallen als bei lokaler Gaming-Hardware. Und diese Aussage sei unabhängig davon, wie leistungsfähig die Hardware ist, die sich ein Nutzer unter den Schreibtisch stellt.
Das klingt erst einmal sehr unglaubwürdig, doch hat Google durchaus technologische Kniffe auf Lager, mit denen man die erwartbaren Probleme der Paketlaufzeiten über das Internet in den Griff bekommen will. Das Unternehmen setzt dabei auf seine inzwischen recht vielfältigen Erfahrungen mit KI-Algorithmen. Diese sollen bei Stadia die Latenzen der jeweiligen Internet-Verbindung im Blick haben und frühzeitig so effektive Gegenmaßnahmen ergreifen, dass dem Spieler letztlich nichts auffällt.
Ob das Ganze dann darin resultiert, dass es sich für den Nutzer im Vergleich zum lokalen Gaming nach einer "negativen Latenz" anfühlt, wie Bakar es beschreibt, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Klar ist allerdings, dass Google hier nicht einfach nur Spiele auf einem Cloud-Rechner startet, die man dann per Fernzugriff gestreamt bekommt.
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Das klingt erst einmal sehr unglaubwürdig, doch hat Google durchaus technologische Kniffe auf Lager, mit denen man die erwartbaren Probleme der Paketlaufzeiten über das Internet in den Griff bekommen will. Das Unternehmen setzt dabei auf seine inzwischen recht vielfältigen Erfahrungen mit KI-Algorithmen. Diese sollen bei Stadia die Latenzen der jeweiligen Internet-Verbindung im Blick haben und frühzeitig so effektive Gegenmaßnahmen ergreifen, dass dem Spieler letztlich nichts auffällt.
KI soll es richten
Die KI nimmt hier dann unter anderem Anpassungen an der Framerate vor, um die Bilder möglichst gut mit den Controller-Eingaben in Einklang zu bringen. Außerdem verfolgt ein Algorithmus auch das Spielgeschehen und versucht vorherzusagen, welche Aktion der Nutzer als nächstes ausführen will. Die benötigten Frames können dann schonmal vorgeneriert werden und so schneller bereitstehen können. Das klingt erst einmal wenig effizient, doch schaffen es die CPU-Hersteller mit einem ähnlichen Verfahren seit Jahren, ihren Prozessoren bis zu einem Drittel mehr Performance mitzugeben.Ob das Ganze dann darin resultiert, dass es sich für den Nutzer im Vergleich zum lokalen Gaming nach einer "negativen Latenz" anfühlt, wie Bakar es beschreibt, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Klar ist allerdings, dass Google hier nicht einfach nur Spiele auf einem Cloud-Rechner startet, die man dann per Fernzugriff gestreamt bekommt.
Siehe auch:
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- Founder's Edition ausverkauft: Google Stadia beliebter als gedacht
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