Handelskrieg USA vs. China:
Auch Große geraten zwischen die Fronten
Im Handelskrieg zwischen den USA und China droht nun Indien mit seinem riesigen Markt zwischen die Fronten zu geraten. Aus dem Nachbarland soll es inzwischen zu eindeutigen Warnungen gekommen sein: Wenn Huawei aus den Infrastruktur-Ausschreibungen herausgehalten wird, muss Indien mit entsprechenden Reaktionen rechnen.
Indien ist mit seinen mehr als eine Milliarde Menschen trotz der geringen individuellen Kaufkraft ein enormer Markt. Und auch aufgrund der räumlichen Nähe ein wichtiger Handelspartner Chinas. Auf der anderen Seite unterhält Indien aber eben auch gute Beziehungen in die USA. Entsprechend finden sich die Inder nun in einer ziemlich komplizierten Situation wieder.
Von Seiten der USA gab es schon klare Aufforderungen, bei der Weiterentwicklung der Mobilfunk-Infrastrukturen auf Technik von Huawei zu verzichten, da es sonst dazu kommen kann, dass bestimmte Kooperationen mit den USA nicht mehr weitergeführt werden. Solche Drohungen kann ein starkes Gegengewicht wie Europa eher noch aussitzen, bei Indien sieht das da schon etwas anders aus.
US-Politiker erklärten daraufhin, dass China wohl keine Grenzen kenne und nun schon zu offener Erpressung greife. Allerdings klangen die Drohungen aus Washington kaum anders. Eine Huawei-Sprecherin verwies hingegen auf das langjährige Engagement des Unternehmens in Indien und was dies zur Weiterentwicklung der indischen Gesellschaft beigetragen hätte. Seitens der indischen Regierung wollte man die ganze Sache vorerst nicht kommentieren.
Siehe auch: Patriotismus wegen Huawei: US-Chipgigant Qualcomm bekommt Druck
Von Seiten der USA gab es schon klare Aufforderungen, bei der Weiterentwicklung der Mobilfunk-Infrastrukturen auf Technik von Huawei zu verzichten, da es sonst dazu kommen kann, dass bestimmte Kooperationen mit den USA nicht mehr weitergeführt werden. Solche Drohungen kann ein starkes Gegengewicht wie Europa eher noch aussitzen, bei Indien sieht das da schon etwas anders aus.
Eine Lösung wird schwer
Auf der anderen Seite wird man aber auch nicht einfach der US-Politik folgen können. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hätte die chinesische Regierung schon vor einiger Zeit den indischen Botschafter einbestellt, um über die Lage zu sprechen. Dabei sei auch eines klar zum Ausdruck gebracht worden: Wenn Indien Huawei in den kommenden Ausschreibungen für 5G-Netze blockiert, gibt es Gegensanktionen gegen die indischen Unternehmen, die in China aktiv sind.US-Politiker erklärten daraufhin, dass China wohl keine Grenzen kenne und nun schon zu offener Erpressung greife. Allerdings klangen die Drohungen aus Washington kaum anders. Eine Huawei-Sprecherin verwies hingegen auf das langjährige Engagement des Unternehmens in Indien und was dies zur Weiterentwicklung der indischen Gesellschaft beigetragen hätte. Seitens der indischen Regierung wollte man die ganze Sache vorerst nicht kommentieren.
Siehe auch: Patriotismus wegen Huawei: US-Chipgigant Qualcomm bekommt Druck
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Christian Kahle
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