Vorschlag: Rundfunkbeitrag soll "maßvoll" auf über 18 Euro steigen
In wenigen Monaten wird die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ihren Vorschlag über die neue Beitragserhöhe ab 2021 abgeben. Nachdem bisher vor allem die Verantwortlichen bei ARD und ZDF höhere Beiträge gefordert hatten, gibt es nun auch deutliche Signale aus der Politik - es dürfte also wieder teurer werden.
Infografik: Wohin die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag fließen
Der Rundfunkbeitrag soll, wenn man die bisher bekannten Forderungen zu Grunde legt, von derzeit 17,50 Euro auf mindestens 18 Euro steigen. Jetzt hat Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in einem Gespräch mit der Rheinischen Post eine Erhöhung auf mehr als 18 Euro gefordert und bestätigt, dass das Partei-Konsens sei.
Sieling entgegnete: "Nein. Gemeinsam mit meinen Amtskolleginnen und Kollegen der SPD bin ich deshalb für eine maßvolle Erhöhung der Beiträge auf mehr als 18 Euro. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet sehr wichtige und gute Arbeit, er bietet ein breites Programm für alle Bevölkerungsgruppen. Das will ich erhalten, auch wenn die Sender mit den Beiträgen natürlich sparsam umgehen müssen."
Der ARD-Chef Ulrich Wilhelm hatte erst Anfang des Monats unterstrichen, wie wichtig eine höhere Pauschale zur Finanzierung des Rundfunkangebots sei.
Für die Erhöhung wurde bisher ein Modell, das die Inflationsrate berücksichtigt, zugrunde gelegt. Die Teuerung würde den Beitrag dann aber noch unter 18 Euro halten. Infografik: Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich
Mehr zum Thema Rundfunkbeitrag:
Infografik: Wohin die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag fließen
Der Rundfunkbeitrag soll, wenn man die bisher bekannten Forderungen zu Grunde legt, von derzeit 17,50 Euro auf mindestens 18 Euro steigen. Jetzt hat Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in einem Gespräch mit der Rheinischen Post eine Erhöhung auf mehr als 18 Euro gefordert und bestätigt, dass das Partei-Konsens sei.
Was ist angemessen?
Die Rheinische Post fragte, ob Sieling die Höhe von aktuell 17,50 Euro für angemessen und ausreichend halten würde.Sieling entgegnete: "Nein. Gemeinsam mit meinen Amtskolleginnen und Kollegen der SPD bin ich deshalb für eine maßvolle Erhöhung der Beiträge auf mehr als 18 Euro. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk leistet sehr wichtige und gute Arbeit, er bietet ein breites Programm für alle Bevölkerungsgruppen. Das will ich erhalten, auch wenn die Sender mit den Beiträgen natürlich sparsam umgehen müssen."
Es wird wohl teurer
2015 hatte man den Beitrag zunächst von 17,98 auf 17,50 Euro gesenkt, doch diskutiert man nun schon seit Monaten, dass dieses Niveau nicht gehalten werden kann. Konkrete Zahlen zur Beitragshöhe ab dem Jahr 2021 gibt es noch nicht, aber nach den Aussagen von Sieling müssen Bürger nun mit einem höheren Beitrag als je zuvor rechnen.Der ARD-Chef Ulrich Wilhelm hatte erst Anfang des Monats unterstrichen, wie wichtig eine höhere Pauschale zur Finanzierung des Rundfunkangebots sei.
Für die Erhöhung wurde bisher ein Modell, das die Inflationsrate berücksichtigt, zugrunde gelegt. Die Teuerung würde den Beitrag dann aber noch unter 18 Euro halten. Infografik: Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich
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