Boeing 737 Max: Neue Firmware bringt auch gleich einen Fehler mit
Wie es so ist: Wenn man erst einmal damit beginnt, eine Software einer tiefergehenden Prüfung zu unterziehen, macht man schnell mal die Büchse der Pandora auf. Bei Audits der Firmware des Flugzeugs Boeing 737 Max zumindest wurde mindestens ein weiterer Fehler gefunden, der die Maschinen wohl erst einmal am Boden halten wird.
Aktuell haben Flugzeuge dieses Typs weltweit Startverbot, nachdem ein Software-Problem vor einigen Wochen zwei Maschinen zum Absturz brachte. Insgesamt kamen dabei 346 Menschen ums Leben. Inzwischen hat Boeing eine neue Software ausgeliefert, bei der der Fehler behoben sein soll. In einer Serie von Simulator-Tests sei aber ein neuer Fehler gefunden worden, berichtete nun der US-Sender CNN unter Berufung auf zwei verschiedene Quellen.
Das Problem lag wohl in der neuen Steuerung des Systems zur Flugstabilisierung. Dieses kam unter bestimmten Umständen an einen Punkt, an dem die Maschine in einen unkontrollierten Sturzflug überging. Die Piloten hatten dann kaum noch eine Chance mehr manuell einzugreifen und den Absturz zu verhindern. Durch die Korrekturen soll das Stabilisierungssystem nun sehr viel dezenter arbeiten und den Piloten mehr Macht über das Flugzeug geben.
Im Detail äußerte sich Boeing nicht zu dem Problem. Grundsätzlich räumt man aber ein, dass auch die neue Software nicht fehlerfrei arbeitet. Die Luftfahrtbehörde habe das Unternehmen gebeten, auf eine zusätzliche Anforderung einzugehen und dem wolle man natürlich nachkommen, hieß es.
Siehe auch: Boeing will zukünftig Simulationen statt Testflüge durchführen
Das Problem lag wohl in der neuen Steuerung des Systems zur Flugstabilisierung. Dieses kam unter bestimmten Umständen an einen Punkt, an dem die Maschine in einen unkontrollierten Sturzflug überging. Die Piloten hatten dann kaum noch eine Chance mehr manuell einzugreifen und den Absturz zu verhindern. Durch die Korrekturen soll das Stabilisierungssystem nun sehr viel dezenter arbeiten und den Piloten mehr Macht über das Flugzeug geben.
Boeing will weitermachen
Als man bei der US-Flugsicherheitsbehörde nun aber begann, die neue Software erst einmal im Simulator zu testen, zeigte sich erneut ein Problem. Diesmal kam es wohl in einem Prozessor zu einem Fehler und die Nase der Maschine bewegte sich wieder hart Richtung Boden. Grundsätzlich hatten die Piloten hier zwar die Chance, die Maschine wieder in den Griff zu bekommen, teils aber auch nicht schnell genug, um einen Crash zu verhindern. Ein solches Risiko führt schlicht dazu, dass keine Startfreigabe erteilt werden wird.Im Detail äußerte sich Boeing nicht zu dem Problem. Grundsätzlich räumt man aber ein, dass auch die neue Software nicht fehlerfrei arbeitet. Die Luftfahrtbehörde habe das Unternehmen gebeten, auf eine zusätzliche Anforderung einzugehen und dem wolle man natürlich nachkommen, hieß es.
Siehe auch: Boeing will zukünftig Simulationen statt Testflüge durchführen
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Christian Kahle
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