Netz lacht über 1000-Dollar-Ständer & Apple lässt Videos dazu löschen

Apple, Display, Bildschirm, Monitor, Apple Pro Display XDR, XDR Bildquelle: Apple
Apple hat mit der Ankündigung, den Standfuß für sein neues Apple Pro Display für 1000 Dollar zu verkaufen, für hörbares Raunen bei den Konferenz-Gästen gesorgt. Im Internet sind daraufhin Videos aufge­taucht, die das offensichtliche Missfallen des Publikums mit verstärkten Audiospuren herausstellen. Genau gegen solche Videos geht das Unternehmen jetzt mit dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzung vor.

Zu lautes Raunen gefällt Apple offenbar nicht

Mit dem Pro Display XDR will Apple nach eigener Aussage Monitoren Konkurrenz machen, die üblicherweise für mehrere zehntausend Dollar vertrieben werden. Der Kundenkreis, den man mit diesem Produkt ansprechen will, wird sich von einem Standfuß für 1000 Dollar wohl nur wenig beeindrucken lassen.

Trotzdem sorgte die Ankündigung auf der Konferenz-Bühne beim WWDC 2019 für merkliches Raunen und Lachen im Publikum. Im Netz waren schnell Videos zu finden, die diesen Moment mit verstärkten Audiospuren noch deutlicher heraus­stellen. Wie The Register berichtet, geht Apple gegen einige dieser Videos offenbar mit dem Mittel der Copyright Takedown Notices vor. Apple Pro Display XDRDer 1000-Dollar-Ständer des Pro Display sorgt für Raunen Wie dem Bericht zu entnehmen ist, hatte The Register eines dieser Videos mit dem Titel "WWDC 2019 Pro Stand Crowd Reaction" im Rahmen seiner Berichterstattung eingebunden, der Clip hatte in kürzester Zeit fast 900.000 Abrufe erreicht. Dann habe man aber feststellen müssen, dass das Video auf Basis des Vorwurfs der "Urheberrechtsverletzung" von Youtube gelöscht worden war. Daraufhin habe man Apple um eine Stellungnahme zur Entfernung des Videos gebeten, vom Kommunikationsteam aber keine Antwort erhalten. Auch David Paris, Experte für digitales Recht, hatte auf Twitter angemerkt, dass Apple offenbar mehrere Videos habe sperren lassen, in denen "sich das Publikum über den 999-Dollar-Ständer lustig macht".

Der Streisand-Effekt setzt ein

Allerdings sind im Netz immer noch zahlreiche Videos zu finden, die eben genau diesen Moment der Apple-Konferenz herausstellen. Aktuell ist nicht bekannt, ob Apple bei seinem Vorgehen gegen solche Inhalte eine etwas halbherzige Strategie verfolgt, oder eventuell Opfer des berühmten Streisand-Effekts wurde. Der besagt, dass Versuche, Inhalte aus dem Netz zu entfernen nur dazu führen, dass diese noch weitere Verbreitung finden.

Apple stellt den neuen Mac Pro und das Pro Display XDR offiziell vor

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