Zeitumstellung: Abschaffung in Europa dauert wohl noch sehr lange
Wer darauf wartet, dass das gesamte Jahr über die gleiche Zeit gilt, muss sich wahrscheinlich noch eine ganze Weile gedulden. Denn das Ende der zweimal jährlich erfolgenden Uhrenumstellung wird in Europa wohl noch länger auf sich warten lassen. Eine Umsetzung bis 2021 ist höchst fraglich.
Infografik: Wissenswertes zur Zeitumstellung
Auf EU-Ebene hatte man vor einiger Zeit auf die immer wieder aufkommenden Diskussionen um die Zeitumstellung reagiert und deren Abschaffung beschlossen. Wie genau das aber funktionieren soll, ist bisher völlig unklar. Grundsätzlich könnte eigentlich jedes Land selbst entscheiden, wie es weiter verfährt - dabei bestünde aber das Risiko eines Flickenteppichs innerhalb des europäischen Binnenmarktes, was erst recht kontraproduktiv wäre.
Publikationen der Funke-Mediengruppe berichteten nun am Wochenende von einer Notiz der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft, wonach die Mitgliedsstaaten für die Abstimmung mehr Zeit benötigen würden. Zwar soll das Thema in dieser Woche bei einem Treffen der Verkehrsminister diskutiert werden, eine Entscheidung sei dabei allerdings noch nicht zu erwarten.
Das Problem besteht darin, dass eigentlich alle an der gemeinsamen Zeitzone von Spanien bis Polen festhalten wollen. Denn wenn nach einer Abschaffung der Umstellung einige Länder auf Normalzeit gehen, andere aber auf die bisherige Sommerzeit, käme es zu einem großen Durcheinander im EU-Binnenmarkt. Auf welche der beiden Zeiten man sich aber europaweit einigen könnte, ist aktuell noch völlig unklar.
In den Debatten um die Zeitumstellung wird immer wieder eine Umfrage auf EU-Ebene zitiert, wonach 84 Prozent der Teilnehmer gegen eine Fortsetzung der Zeitumstellung sind. Allerdings drückte hier nur ein verschwindend geringer Teil der Europäer ihren Willen aus, die meisten davon Deutsche, die sich auf den Social Media-Plattformen an der Frage heißdiskutierten. Der überwiegenden Mehrheit der Menschen auf dem Kontinent scheinen viele andere Probleme deutlich wichtiger zu sein.
Siehe auch: Zeitumstellung: EU-Parlament stimmt für die Abschaffung ab 2021
Infografik: Wissenswertes zur Zeitumstellung
Auf EU-Ebene hatte man vor einiger Zeit auf die immer wieder aufkommenden Diskussionen um die Zeitumstellung reagiert und deren Abschaffung beschlossen. Wie genau das aber funktionieren soll, ist bisher völlig unklar. Grundsätzlich könnte eigentlich jedes Land selbst entscheiden, wie es weiter verfährt - dabei bestünde aber das Risiko eines Flickenteppichs innerhalb des europäischen Binnenmarktes, was erst recht kontraproduktiv wäre.
Publikationen der Funke-Mediengruppe berichteten nun am Wochenende von einer Notiz der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft, wonach die Mitgliedsstaaten für die Abstimmung mehr Zeit benötigen würden. Zwar soll das Thema in dieser Woche bei einem Treffen der Verkehrsminister diskutiert werden, eine Entscheidung sei dabei allerdings noch nicht zu erwarten.
Das Problem besteht darin, dass eigentlich alle an der gemeinsamen Zeitzone von Spanien bis Polen festhalten wollen. Denn wenn nach einer Abschaffung der Umstellung einige Länder auf Normalzeit gehen, andere aber auf die bisherige Sommerzeit, käme es zu einem großen Durcheinander im EU-Binnenmarkt. Auf welche der beiden Zeiten man sich aber europaweit einigen könnte, ist aktuell noch völlig unklar.
Keine einfache Sache
Denn es gibt einfach eine recht große Entfernung zwischen Vigo an der Atlantikküste Spaniens und Bialystock im Osten Polens. Wenn ganz Europa das Jahr über auf der Normalzeit bliebe, würden die Polen im Sommer schon sehr früh aufstehen können, weil die Sonne schon um 3 Uhr nachts über den Horizont steigen würde. Eine Einigung auf Sommerzeit würde hingegen dafür sorgen, dass man im westlichen Spanien Ende Dezember erst nach zehn Uhr Vormittags mit ersten zaghaften Sonnenstrahlen rechnen könnte.In den Debatten um die Zeitumstellung wird immer wieder eine Umfrage auf EU-Ebene zitiert, wonach 84 Prozent der Teilnehmer gegen eine Fortsetzung der Zeitumstellung sind. Allerdings drückte hier nur ein verschwindend geringer Teil der Europäer ihren Willen aus, die meisten davon Deutsche, die sich auf den Social Media-Plattformen an der Frage heißdiskutierten. Der überwiegenden Mehrheit der Menschen auf dem Kontinent scheinen viele andere Probleme deutlich wichtiger zu sein.
Siehe auch: Zeitumstellung: EU-Parlament stimmt für die Abschaffung ab 2021
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Gestern 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Gestern 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Vorgestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - 13.06. 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - 13.06. 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen