Finanzämter in Norddeutschland waren und sind von IT-Panne betroffen
In Norddeutschland kommt es seit gestern in den Finanzämtern zu einer technischen Panne, diese soll in Niedersachsen und Bremen vermutlich noch bis Freitag dauern. Der Zeitpunkt ist natürlich ungünstig, denn Ende Mai läuft die Frist für die Abgabe der aktuellen Steuererklärung ab.
Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer
Der Grund für den Ausfall war ein routinemäßiger Lasttest, der einmal im Monat durchgeführt wird, um mögliche Fehler zu finden. Dieser führte zu einem Herunterfahren des zentralen Rechenzentrums für alle 141 Finanzämter Norddeutschlands. Der Fehler wurde zwar noch in der Nacht auf heute behoben, bis alle Finanzamt-Rechner wieder laufen, werde es aber noch etwas dauern. Betroffen waren von der Panne insgesamt rund 28.500 Finanzamtmitarbeiter.
Welcher Trojaner das war und ob es sich um einen gezielten Angriff auf das System des Finanzamtes gehandelt hat, ist nicht bekannt, Word- und Excel-Anhänge wurden aber vorübergehend blockiert. Wer dem Finanzamt Informationen per Mail übermitteln möchte, sollte dieser Tage zu PDF greifen, diese Möglichkeit steht den Steuerzahlern nach wie vor offen.
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Routine-Lasttest
Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, sind die Rechner in den Behörden in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein seit heute Morgen wieder regulär im Einsatz, in Niedersachsen und Bremen wird die Störung vermutlich noch bis Ende der Woche dauern. Das teilte eine Sprecherin des für die Finanzämter verantwortlichen IT-Dienstleisters Dataport mit.Der Grund für den Ausfall war ein routinemäßiger Lasttest, der einmal im Monat durchgeführt wird, um mögliche Fehler zu finden. Dieser führte zu einem Herunterfahren des zentralen Rechenzentrums für alle 141 Finanzämter Norddeutschlands. Der Fehler wurde zwar noch in der Nacht auf heute behoben, bis alle Finanzamt-Rechner wieder laufen, werde es aber noch etwas dauern. Betroffen waren von der Panne insgesamt rund 28.500 Finanzamtmitarbeiter.
Trojaner-Angriff
Die für die Finanzämter zuständigen Dienstleister haben dieser Tage auch einiges zu tun. Denn wie der NDR weiter berichtet, kam es vergangene Woche zu einem Malware-Angriff auf die Finanzbehörden in Niedersachsen. Dabei haben Unbekannte E-Mails mit manipulierten Excel- oder Word-Dateien verschickt, diese hatten allerdings einen Trojaner an Bord.Welcher Trojaner das war und ob es sich um einen gezielten Angriff auf das System des Finanzamtes gehandelt hat, ist nicht bekannt, Word- und Excel-Anhänge wurden aber vorübergehend blockiert. Wer dem Finanzamt Informationen per Mail übermitteln möchte, sollte dieser Tage zu PDF greifen, diese Möglichkeit steht den Steuerzahlern nach wie vor offen.
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