Influencer wollten Urlaub erschnorren, wurden stattdessen abgezockt
Menschen, die so tun als wären sie Stars und sich und diverse Produkte in sozialen Medien inszenieren - kurz gesagt Influencer. Essentiell ist bei diesem "Beruf" das Verkaufen von Träumen, das kann Mode sein, aber auch Reisen. Und hier wird gerne geschnorrt und das nutzten nun Betrüger aus.
Die Grenzen zwischen "Einfluss" und "Korruption" sind bei Influencern seit jeher fließend. Das ist aber längst ein regelrechtes Geschäftsmodell, denn Social-Media-Sternchen und Reiseunternehmen arbeiten schon lange Hand in Hand. Bei 20 deutschen Influencern hat das nun zu einem Betrugsfall geführt, bei dem sich manch einer die Schadenfreude aber nicht verkneifen wird oder kann.
Den Fall publik gemacht hat Instagram-Sternchen "Anna lx". Sie berichtet auf dem Foto-Netzwerk sowie in einem Blogbeitrag (via derStandard), dass sie Mitte April von einem Reiseveranstalter namens Constantino Tour das Angebot erhalten habe, anlässlich des 10. Jubiläums des Unternehmens nach Istanbul und Antalya zu reisen. Natürlich würden Flüge, Fünf-Sterne-Hotels etc. allesamt übernommen, auch das ist Influencer-Standard.
In einem Bus fuhren die mehr als 20 Influencer dann bis nach Alanya, wo sich dann schnell herausgestellt, dass "Constantino Tour" ein Fake war. Ziel des Ganzen waren offenbar die Pässe der deutschen Influencer, denn die Dokumente sind auf dem Schwarzmarkt mehrere tausend Euro wert. Für den Gegenwert eines verhältnismäßig günstigen Flugtickets haben die Betrüger also wohl einen fünf- und vielleicht sogar sechsstelligen Betrag ergaunern können. Die Influencer mussten Hotels und Rückflug dann selbst bezahlen - so manche vielleicht sogar das erste Mal in ihrem Leben.
Den Fall publik gemacht hat Instagram-Sternchen "Anna lx". Sie berichtet auf dem Foto-Netzwerk sowie in einem Blogbeitrag (via derStandard), dass sie Mitte April von einem Reiseveranstalter namens Constantino Tour das Angebot erhalten habe, anlässlich des 10. Jubiläums des Unternehmens nach Istanbul und Antalya zu reisen. Natürlich würden Flüge, Fünf-Sterne-Hotels etc. allesamt übernommen, auch das ist Influencer-Standard.
"Sorgfältig" geprüft
Frau "Ix" hat, wie vermutlich ihre Influencer-Kollegen und -Kolleginnen auch, sorgfältig geprüft, ob Constantino Tour seriös ist ("Impressum, die Webseite und sogar die Telefonnummern, ALLES war für MICH in dem Moment seriös"). Die Influencer haben dann Flugtickets erhalten und Anfang Mai ging es dann in Türkei. Am Flughafen wurden den Reisenden die Pässe abgenommen, "um die Hotel-CheckIns vorzubereiten".In einem Bus fuhren die mehr als 20 Influencer dann bis nach Alanya, wo sich dann schnell herausgestellt, dass "Constantino Tour" ein Fake war. Ziel des Ganzen waren offenbar die Pässe der deutschen Influencer, denn die Dokumente sind auf dem Schwarzmarkt mehrere tausend Euro wert. Für den Gegenwert eines verhältnismäßig günstigen Flugtickets haben die Betrüger also wohl einen fünf- und vielleicht sogar sechsstelligen Betrag ergaunern können. Die Influencer mussten Hotels und Rückflug dann selbst bezahlen - so manche vielleicht sogar das erste Mal in ihrem Leben.
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