Instagram-Gründer steigen aus:
Facebook hat jetzt endgültig freie Hand
Die Gründer des enorm beliebten Mikro-Blogging und Foto-Diensts Instagram haben Facebook verlassen. Nachdem Instagram vor gut sechs Jahren von Facebook übernommen wurde, haben sich die Erfinder endgültig aus dem Unternehmen verabschiedet. Hintergrund sind angeblich Differenzen über die Zukunft von Instagram.
Nach einem entsprechenden Medienbericht haben Facebook und Instagram den Ausstieg der Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger mittlerweile mit einem Eintrag im offiziellen Firmenblog bestätigt. Systrom war zuvor CEO, während Krieger als Technologiechef bei Instagram tätig war. Ursprünglich war Instagram noch als eine Art Check-In-Dienst gestartet, bevor man sich 2010 entschloss, auf das Teilen von Fotos als Hauptfunktion zu setzen.
Nur zwei Jahre nach der ersten Veröffentlichung der Instagram-App für Apple iOS gab Facebook die Übernahme bekannt. Seitdem ist die Zahl der Nutzer von Instagram von einst rund 30 Millionen auf zuletzt über 800 Millionen gestiegen. In ihrem Blog-Eintrag erklärten Systrom und Krieger, dass sie sich nun neuen Aufgaben zuwenden wollen, erst mal aber jetzt eine Auszeit nehmen.
Zuvor hatte der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg einen Bericht der New York Times bestätigt, laut dem der Ausstieg der Instagram-Gründer in Kürze erfolgen würde. Bloomberg nannte als Gründe für den Abschied von Systrom und Krieger wachsende Unzufriedenheit mit der Ausrichtung von Instagram unter der Eigentümerschaft von Facebook.
Angeblich störte sie vor allem die wachsende Einmischung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in den Alltagsbetrieb bei Instagram. Zuckerberg habe sich bei der Planung für die Zukunft von Facebook zunehmend auf Instagram konzentriert. Künftig wird deshalb von einer steigenden Integration zwischen den beiden Diensten ausgegangen, wobei Instagram angeblich einen Teil seiner Unabhängigkeit einbüßen könnte.
Als Nachfolger von Systrom und Krieger wird nun Adam Mosseri gehandelt, der zuvor für den Facebook News-Feed verantwortlich war, aber inzwischen schon seit Monaten als Produktchef bei Instagram arbeitet. Innerhalb des letzten Jahres hatten sich mit Jan Koum und Brian Acton auch die Gründer von WhatsApp aus dem Unternehmen Facebook verabschiedet - weil sie nicht mit Zuckerbergs Plänen für das Geschäftsmodell von WhatsApp zufrieden waren.
Nur zwei Jahre nach der ersten Veröffentlichung der Instagram-App für Apple iOS gab Facebook die Übernahme bekannt. Seitdem ist die Zahl der Nutzer von Instagram von einst rund 30 Millionen auf zuletzt über 800 Millionen gestiegen. In ihrem Blog-Eintrag erklärten Systrom und Krieger, dass sie sich nun neuen Aufgaben zuwenden wollen, erst mal aber jetzt eine Auszeit nehmen.
Zuvor hatte der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg einen Bericht der New York Times bestätigt, laut dem der Ausstieg der Instagram-Gründer in Kürze erfolgen würde. Bloomberg nannte als Gründe für den Abschied von Systrom und Krieger wachsende Unzufriedenheit mit der Ausrichtung von Instagram unter der Eigentümerschaft von Facebook.
Angeblich störte sie vor allem die wachsende Einmischung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in den Alltagsbetrieb bei Instagram. Zuckerberg habe sich bei der Planung für die Zukunft von Facebook zunehmend auf Instagram konzentriert. Künftig wird deshalb von einer steigenden Integration zwischen den beiden Diensten ausgegangen, wobei Instagram angeblich einen Teil seiner Unabhängigkeit einbüßen könnte.
Als Nachfolger von Systrom und Krieger wird nun Adam Mosseri gehandelt, der zuvor für den Facebook News-Feed verantwortlich war, aber inzwischen schon seit Monaten als Produktchef bei Instagram arbeitet. Innerhalb des letzten Jahres hatten sich mit Jan Koum und Brian Acton auch die Gründer von WhatsApp aus dem Unternehmen Facebook verabschiedet - weil sie nicht mit Zuckerbergs Plänen für das Geschäftsmodell von WhatsApp zufrieden waren.
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