Elektroautos: Bosch steigt groß in Wasserstoff-Brennstoffzellen ein
Der Mischkonzern Bosch will jetzt groß in das Geschäft mit Brennstoffzellen für Elektroautos einsteigen. Gemeinsam mit einem Partner, der bereits an den nötigen Technologien arbeitet, will man zügig zu marktreifen Produkten kommen und so rechtzeitig den Fuß in einen Markt bekommen, der nach Einschätzung Boschs schnell auf Milliarden-Umsätze wachsen wird.
Als Partner hat man sich Powercell Sweden ausgesucht. Die Firma arbeitet bereits seit einiger Zeit an den so genannten Stacks, die das zentrale Element in der Brennstoffzelle darstellen und den Wasserstoff in elektrische Energie umwandeln. Die Schweden sind allerdings nicht groß genug, um einen globalen Markt bedienen zu können, Bosch ist hingegen schon lange einer der wichtigsten Zulieferer der Automobilindustrie und verfügt über die entsprechenden Möglichkeiten.
"Technologie zu industrialisieren ist eine unserer Stärken. Das gehen wir jetzt konsequent an und erschließen den Markt", erklärte Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung die Rolle seines Unternehmens in der Zusammenarbeit. Die Polymerelektrolyt-Brennstoffzellen (PEM) sollen also zur Marktreife gebracht und von Bosch in Serie hergestellt werden, um sie dann auf dem Weltmarkt an diverse Automobilhersteller zu verkaufen.
Ausgehend von den Nutzfahrzeugen werden Brennstoffzellen-Antriebe dann in der Zukunft auch im PKW vermehrt zum Einsatz kommen. Dafür müssen jedoch nach und nach die Kosten für Brennstoffzellen sinken. Größter Posten ist hier aktuell der Stack. Dieser macht bis zu zwei Drittel der Gesamtkosten eines Brennstoffzellen-Systems aus.
"Technologie zu industrialisieren ist eine unserer Stärken. Das gehen wir jetzt konsequent an und erschließen den Markt", erklärte Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung die Rolle seines Unternehmens in der Zusammenarbeit. Die Polymerelektrolyt-Brennstoffzellen (PEM) sollen also zur Marktreife gebracht und von Bosch in Serie hergestellt werden, um sie dann auf dem Weltmarkt an diverse Automobilhersteller zu verkaufen.
PKW kommen später
Bis die Technologie in privaten PKW zum Einsatz kommt, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Bosch wird anfänglich erst einmal den Nutzfahrzeug-Markt angehen. Die Flottenvorgaben der Europäischen Union für LKW sehen bis 2025 eine Minderung der CO2-Emissionen um im Schnitt 15 Prozent, bis 2030 um 30 Prozent vor. Hier ist der Druck zur Elektrifizierung also entsprechend groß und wird den Boden für die Technik bereiten.Ausgehend von den Nutzfahrzeugen werden Brennstoffzellen-Antriebe dann in der Zukunft auch im PKW vermehrt zum Einsatz kommen. Dafür müssen jedoch nach und nach die Kosten für Brennstoffzellen sinken. Größter Posten ist hier aktuell der Stack. Dieser macht bis zu zwei Drittel der Gesamtkosten eines Brennstoffzellen-Systems aus.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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