Hundert Tankstellen und mehr: Bayern will Wasserstoff-Zentrum werden

lkw, Brennstoffzelle, Nikola Tre, alternative antriebe Bildquelle: Nikola Tre
Bayern will zu einer führenden Region einer kommenden Wasserstoff-Wirt­schaft werden. Die Landesregierung hat dafür eine umfassende Stra­te­gie vorgestellt. Unter anderem sollen zügig rund hundert Wasserstoff-Tank­stel­len aufgebaut werden. "Made in Bavaria soll zum Wasserstoff-Gütesiegel werden. Mit unseren hervorragenden Forschern und den innovativen Tech-Unternehmen werden wir eine Wasserstoffwirtschaft entwickeln, die den Hightech-Standort Bayern stärkt, Arbeitsplätze schafft und nicht zuletzt auch den Transformationsprozess der bayerischen Fahrzeug- und Zulieferindustrie unterstützt", erklärte der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger.

Die zukünftigen Entwicklungen sollen auf dem Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) basieren, das bereits im September 2019 gegründet wurde und den Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung legt. Von diesem ausgehend sollen nun auch praktischere Neuerungen in die Wege geleitet werden. Schwerpunkte liegen hier auf der Produktion von leistungsfähigeren Brennstoffzellen für schwere Fahrzeuge und auf der Herstellung von Wasserstoff aus Rest- und Abfallstoffen.

Schwerpunkt auf Großfahrzeuge

Die Landesregierung wird unter anderem ein Förderprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro auflegen, mit dem der Aufbau eines Netzes von Wasserstoff-Tankstellen in Bayern vorangetrieben werden soll. Diese sollen in kommunalen Betriebshöfen, bei Stadtwerken und an den Standorten von Fuhrpark- und Omnibusunternehmen entstehen. Die Konzentration auf größere Nutzfahrzeuge rührt daher, dass Wasserstoff als Treibstoff für PKW keine ideale Option darstellt, da die Akkutechnik wesentlich effizienter und leichter zu handhaben ist. Wasserstoff-Antriebe stellen hingegen bei Fahrzeugen eine gute Option dar, die in der Regel lange Strecken fahren und hohe Lasten bewegen - also beispielsweise bei Bussen und LKW.

Darüber hinaus will man aber auch die industrielle Fertigung in dem Bereich fördern. Bayern ist bereits ein etablierter Standort für die Zulieferindustrie der Automobilbranche. Deren Befähigung, eine führende Rolle auch in der Wasserstoff-Technologie zu spielen, soll die lokale Wirtschaft längerfristig stärken und Bayern entsprechend Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sichern.

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