Nach Attentat: PewDiePie bittet, das "Subscribe to"-Meme zu lassen
Der Schwede Felix Kjellberg, besser bekannt unter seinem Spitz- und Kanalnamen PewDiePie, ist für so manche Provokation zu haben. Das "Subscribe"-Meme, das zum Abonnieren seines Kanals aufrief, entwickelte aber eine derart negative Eigendynamik, dass Kjellberg in einem für ihn ungewöhnlich ernsten Video dazu aufrief, es nun bleiben zu lassen.
Das "Subscribe to PewDiePie"-Meme, das auch als "The Great Subscriber War" bekannt ist, geht auf dessen Wettstreit mit dem indischen Angebot T-Series zurück. Der Kanal, der Bollywood-Musikvideos bietet, drohte im Vorjahr den bisher führenden YouTuber zu überholen (und liegt auch aktuell vor PewDiePie) bzw. als erster die Marke von 100 Millionen Abonnenten zu erreichen.
Daraufhin starteten Fans von Kjellberg das "Subscribe to PewDiePie"-Meme, das man als eine Art Unterstützer-Bewegung umschreiben kann. Mit zahlreichen kreativen Aktionen wurde dazu aufgerufen, PewDiePies Kanal zu abonnieren. So weit, so harmlos.
Auf YouTube ansehen
Das brachte ihm in gewissen Kreisen Sympathien ein und auch die Aktionen entwickelten eine Eigendynamik, die PewDiePie schnell unheimlich und unrecht wurde. Zunächst wurde ein New Yorker Denkmal zum Zweiten Weltkrieg mit "Subscribe to PewDiePie"-Schriftzügen verunstaltet.
Das konnte man noch als verhältnismäßig harmlos bezeichnen, doch auch der Christchurch-Terrorist nutzte es und rief "Subscribe to PewDiePie", bevor er das Feuer auf eine Moschee eröffnet hat. Kjellberg verurteilte das auf Twitter, mehr wollte er aber nicht unternehmen, da er dem Attentäter nicht mehr Aufmerksamkeit schenken wollte.
Doch nun kam es zu einem weiteren Vorfall dieser Art, wieder berief sich ein Rechtsterrorist auf "Subscribe to PewDiePie", dieses Mal in Kalifornien beim Angriff auf eine Synagoge. In einem Video (via Engadget) forderte Kjellberg seine Fans nun auf, das Meme zu begraben. "Die Bewegung hätte schon nach Christchurch enden müssen", erklärte Kjellberg in einem Video und meinte, dass er nicht auf diese Art und Weise zum YouTuber mit den meisten Abonnenten werden möchte
Daraufhin starteten Fans von Kjellberg das "Subscribe to PewDiePie"-Meme, das man als eine Art Unterstützer-Bewegung umschreiben kann. Mit zahlreichen kreativen Aktionen wurde dazu aufgerufen, PewDiePies Kanal zu abonnieren. So weit, so harmlos.
Scherze gingen nach hinten los
Allerdings hatte Kjellberg in Vergangenheit einige Videos produziert, bei denen die Scherze nach hinten losgingen und ihm Rassismus- und Antisemitismus-Vorwürfe einbrachten. Er distanzierte sich später davon und stellte sich auch als Opfer von übertriebener politischer Korrektheit und falscher medialer Darstellung dar.
Auf YouTube ansehenDas brachte ihm in gewissen Kreisen Sympathien ein und auch die Aktionen entwickelten eine Eigendynamik, die PewDiePie schnell unheimlich und unrecht wurde. Zunächst wurde ein New Yorker Denkmal zum Zweiten Weltkrieg mit "Subscribe to PewDiePie"-Schriftzügen verunstaltet.
Das konnte man noch als verhältnismäßig harmlos bezeichnen, doch auch der Christchurch-Terrorist nutzte es und rief "Subscribe to PewDiePie", bevor er das Feuer auf eine Moschee eröffnet hat. Kjellberg verurteilte das auf Twitter, mehr wollte er aber nicht unternehmen, da er dem Attentäter nicht mehr Aufmerksamkeit schenken wollte.
Doch nun kam es zu einem weiteren Vorfall dieser Art, wieder berief sich ein Rechtsterrorist auf "Subscribe to PewDiePie", dieses Mal in Kalifornien beim Angriff auf eine Synagoge. In einem Video (via Engadget) forderte Kjellberg seine Fans nun auf, das Meme zu begraben. "Die Bewegung hätte schon nach Christchurch enden müssen", erklärte Kjellberg in einem Video und meinte, dass er nicht auf diese Art und Weise zum YouTuber mit den meisten Abonnenten werden möchte
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